Zielgruppe

Was ist eine Zielgruppe?

Eine Zielgruppe definiert im Marketing eine Gruppe an Personen, die man mit den Marketingmaßnahmen erreichen möchte. Das Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Zielgruppe anzusprechen und zu Kunden zu machen. Dies nennt man dann Conversion.

Eine Haupteigenschaft dieser Gruppe ist, dass sie möglichst homogen ist, was eine Voraussetzung für die direkte Ansprache dieser Gruppe ist, um so den Streuverlust möglichst gering zu halten.

Wozu braucht man eine Zielgruppe?

Zielgruppen sind für Firmen, die einzelne spezifische Produkte oder Dienstleistungen vertreiben, besonders wichtig, da sie in ihrer Zielgruppenansprache mit ihren Produkten nicht jede Gruppe ansprechen können und auch nicht wollen. Daher ist es enorm wichtig, seine Gruppe von potenziellen Kunden vorher zu analysieren, um sie dann direkt ansprechen zu können.

Was versteht man unter Zielgruppenanalyse?

Die Zielgruppenanalyse beschreibt die Definition der passenden Zielgruppe. Hier sollte man als erstes unterscheiden, ob sich die Zielgruppe im B2B oder B2C Bereich bewegen. Denn diese beiden Bereiche unterscheiden sich anhand zahlreicher Merkmale signifikant.

Als nächsten Schritt könnte man durch Einsatz der W-Fragen tiefere Einblicke bekommen. So kann man sehr gut weitere Einblicke bekommen wenn es darum geht, die Zielgruppen final zu definieren.

Diese (klassischen) W-Fragen könnten als Beispiel in Bezug auf Suchmaschinenoptimierung so lauten:

  • Wer: Wer interessiert sich für Suchmaschinenoptimierung? 
  • Was: Was erwarten sie im speziellen von der Suchmaschinenoptimierung?
  • Wo: Wo suchen sie nach Informationen über Suchmaschinenoptimierung?
  • Wann: Wann wirkt die Suchmaschinenoptimierung?
  • Wie: Wie suchen sie nach Suchmaschinenoptimierung?
  • Warum: Warum suchen sie nach Suchmaschinenoptimierung?

Darüber hinaus gibt es noch einen ganze weitere Anzahl an W-Fragen die man einsetzen könnte, um seine Zielgruppe letztendlich zu definieren. 

Diese weiteren W-Fragen wären:

Weshalb, Wozu, Wem, Welche, Woran, Wen, Wovor, Wessen, Womit, Wieso, Wodurch, etc.

Welche Arten von Zielgruppen gibt es?

Zur Zielgruppenanalyse gehört ebenfalls, welche jeweils relevante Merkmale bei Zielgruppen existieren und was deren Eigenschaften sind. Dazu gehören die Aspekte des Kaufverhaltens sowie sozioökonomische Merkmale oder demografische Aspekte und psychografische Eigenschaften.

Kaufverhalten

Beim Kaufverhalten spielen die Preissensibilität bzw. wie oft ein Kunde das Produkt in Anspruch genommen hat sowie die Reichweite eine Rolle.

Sozioökonomische Eigenschaften

Bei den sozioökonomischen Merkmalen spielen Gehalt, Bildung und Beruf die tragenden Rollen.

Demografische Aspekte

Zu den demografischen Aspekten zählen Basisinformationen wie Alter und Geschlecht.

Psychografische Merkmale

Hier werden Motivation, Ziele, Lebensstil und Meinungen berücksichtigt.

Welche Unterscheidung der Zielgruppen existieren in den Segmenten?

Die wichtigste Unterscheidung hier ist der Unterschied zwischen B2B und B2C.

Während sich Kunden aus dem B2B (Geschäftskunden) folgend einzeln gliedern lassen:

Branche, Größe, Liquidität, Marktposition – sind die einzelnen Gliederung beim B2C (Privatkunden) etwas anders. Hier spielen besonders Alter, Hintergrund, Einkommen, Wohnsituation etc. … eine Rolle.

Welche Besonderheiten haben Zielgruppen im B2B Bereich?

Ein wesentliches Merkmal von Zielgruppen im B2B Bereich ist, dass sie eine höhere kritische Haltung haben, da sie das Produkt im Prinzip schon kennen und entsprechend spezifischer an das Geschäftsgespräch herangehen. Daher gestaltet sich die Zielgruppenansprache im B2B wesentlich schwieriger und komplexer, was dazu führt, das die Maßnahmen anspruchsvoller werden. In der Regel entscheiden B2B Kunden nach sorgfältiger Abwägung. Es gibt keine Impulskäufe.

Womit man ebenfalls hier mit fest einkalkulieren muss, ist die Preisverhandlung. Denn beim Geschäftskunden liegt in der Regel ein wesentlich höheres Kaufvolumen vor.

Welche Besonderheiten haben Zielgruppen im B2C?

Im Gegensatz zu den B2B Kunden ist der Bereich des B2C wesentlich breiter aufgestellt und abwechslungsreicher als der B2B Bereich. Die hohe Anzahl an möglichen Endkunden bietet hier die Chance auf eine Spezialisierung auf e