Content Marketing & SEO Agentur München | COCO https://www.coco-content-marketing.de COCO ist eine Content Marketing Agentur in München. Auf Basis einer nachhaltigen Content Marketing Strategie erstellen wir Ihren Website Content, SEO Content und Social Media Content. Als SEO Agentur, mit Linkbuilding und gezielter Online PR sorgen wir für Ihren Erfolg im Online Marketing. Sat, 25 Jun 2022 16:06:47 +0000 de-DE hourly 1 https://www.coco-content-marketing.de/wp-content/uploads/2021/07/cropped-coco-new-media-Signet-512-32x32.png Content Marketing & SEO Agentur München | COCO https://www.coco-content-marketing.de 32 32 Vertrauen bleibt der Grundpfeiler der B2B-Kommunikation https://www.coco-content-marketing.de/vertrauen-b2b-kommunikation/ Thu, 23 Jun 2022 09:33:47 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=16006 In der B2B-Kommunikation hat sich vieles in den letzten Jahren geändert. Die primäre Kundengewinnung war lange Zeit von Messen, Mailings und Kundenevents geprägt. Umso persönlicher, umso besser. Kein Wunder. Der Aufbau von Vertrauen ist schließlich gerade bei unsicheren Entscheidungen im B2B essentiell. Der persönliche Kontakt hierfür unschlagbar. Hat sich dies in Zeiten von Corona, beschränkten […]

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In der B2B-Kommunikation hat sich vieles in den letzten Jahren geändert. Die primäre Kundengewinnung war lange Zeit von Messen, Mailings und Kundenevents geprägt. Umso persönlicher, umso besser. Kein Wunder. Der Aufbau von Vertrauen ist schließlich gerade bei unsicheren Entscheidungen im B2B essentiell. Der persönliche Kontakt hierfür unschlagbar. Hat sich dies in Zeiten von Corona, beschränkten Reiseaktivitäten und insgesamt unsicherer wirtschaftlicher Perspektive geändert?

Unterscheidung Reputation – Unternehmensvertrauen – persönliches Vertrauen

Wichtig für die Beurteilung der Bedeutung von Vertrauen im B2B ist die Unterscheidung zwischen der vorgelagerten Reputation und der erzeugten Vertrauenswürdigkeit durch Kommunikation.

Reputation beschreibt die Einstellung zu einem Unternehmen, bevor man selbst zum Unternehmen Kontakt aufgenommen hat. Man hat vielleicht von einem Kollegen gehört, dass das Unternehmen gut ist. Oder weiß von einem Kunden, dem man vertraut, dass er ebenfalls in einer Geschäftsbeziehung zu diesem Unternehmen ist. Daraus schließt man, dass es ein gutes Unternehmen sein muss. Seine Reputation ist positiv.

Das gleiche gilt für Veröffentlichungen in Fachmedien und überregionalen Zeitungen und Zeitschriften. Ein freundlicher Artikel in der „Süddeutschen Zeitung“ oder „FAZ“ zahlt auf die Reputation des Unternehmens ein. Ebenso verliehene Preise und Erwähnungen in relevanten Branchenverzeichnissen oder Rankings.

Auf die eigene Reputation hat das Unternehmen keinen direkten Einfluss. Es kann nur durch gute Arbeit und gute Ergebnisse dafür sorgen, dass andere, seien es Kunden oder Medien, positiv über das Unternehmen berichten.

Sobald der potentielle Kunde mit der Unternehmenskommunikation in Berührung kommt, verändert sich die Reputation zum Unternehmensvertrauen. Es spielt dabei keine Rolle, ob er auf die Website geht (heutzutage der wahrscheinlichste Weg) oder sich eine Broschüre anschaut oder an einer Filiale vorbeifährt. Hier wirken die Vertrauensbausteine in sämtlichen Facetten. An dieser Stelle entscheidet sich, wie viele der potentiellen Kunden tatsächlich in den persönlichen Kontakt zum Unternehmen kommen. Es werden niemals alle sein. Wichtig ist es, hier dafür zu sorgen, dass ein möglichst hoher Prozentsatz, sagen wir zum Beispiel mehr als 50%, Kontakt aufnimmt. Der User der Website wird so zum Lead.

Sollte der potentielle Kunde hier überzeugt worden sein, nimmt er persönlichen Kontakt auf. Er füllt ein Onlineformular mit Rückrufbitte aus, ruft direkt an oder betritt die Filiale. In diesem Moment beginnt das persönliche Vertrauen zu der Person, mit der er in diesem Moment konfrontiert wird. Ja, häufig hat es leider den Charakter einer Konfrontation. Wer kennt nicht die ablehnende Wirkung diverser Telefonhotlines? Dass es auch anders funktionieren kann, zeigen gut geschulte Verkäufer im B2B. Auch hier fallen mir spontan mehrere Beispiele ein, wo ich zum Käufer wurde, weil ich dem Verkäufer vertraut habe – nicht dem Unternehmen. Gut geschulte Verkäufer mit der richtigen Portion Empathie für die Bedürfnisse des Kunden sind also nicht hoch genug zu bewerten.

Die Schlacht wird aber nicht (primär) an dieser Stelle entschieden. Entscheidend ist es, ob von 100 möglichen Kunden 5 oder 50 in den persönlichen Kontakt treten. Mit einer schlechten Website können es durchaus auch 0 von 100 sein. Oder eben 85.

Vertrauensbausteine in der B2B Kommunikation

Natürlich finden auch heute noch Erstkontakte über Messen, in Verkaufsniederlassungen oder Cold Calls statt. Wo man aber auch hinhört, hört man, dass auf diesen Wegen der Anteil an ohnehin schon bestehenden Kundenkontakten immer höher wird. Die Gesamtzahl an Besuchern sinkt. Der verbleibende Rest an echten Neukunden-Leads wird immer kleiner.

Gehen wir daher davon aus, dass gerade im B2B, wo Entscheidungen in der Regel nicht von Einzelpersonen, sondern im Team getroffen werden, der Erstkontakt anonym und in der Regel über die Website erfolgt. Worauf kommt es hier an?

Ich werde jetzt nicht auf sämtliche Vertrauensbausteine eingehen. Die wichtigsten Hauptpunkte sind Kundenorientierung, Kompetenz, Resultate, Aura, Persönlichkeit und Integrität. Die Bedeutung von Resultaten kann gerade im B2B nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die Summe an abgeschlossenen Projekten, Jahre in der Branche, Statements zufriedener Kunden (im Idealfall sogar im Videoformat) sprechen eine klare Sprache und erzeugen ein hohes Maß an Vertrauenswürdigkeit. Im B2B nicht zu vergessen ist die Kundenorientierung. Achten Sie doch einfach mal darauf, wie oft Sie auf Ihrer Website Sie … und wie oft Wir … geschrieben haben. Das Verhältnis darf gerne 1:5 sein – natürlich zugunsten dem Sie. Also erst über die Bedürfnisse sprechen und dann darüber, welche tollen Lösungen Sie hierfür entwickelt haben.

Aber es geht doch um Leads?

Klar, das Ziel Ihrer B2B Kommunikation, egal ob online oder offline, ist es, Leads einzusammeln. Im Anschluss überzeugen Sie Ihre Kunden im persönlichen Gespräch und erläutern die Details Ihrer Produkte und Dienstleistungen.

Zahllose Studien belegen die überragende Bedeutung von Vertrauen als Entscheidungskriterium für potentielle Kunden. Jede Investition, die Sie in eine Erhöhung Ihrer Vertrauenswürdigkeit durch eine optimierte B2B Kommunikation stecken, wird sich unmittelbar in eine Erhöhung der Conversionrate auswirken. Sie bekommen also mehr Leads, je besser Sie Ihre Vertrauenswürdigkeit über Ihre Website kommunizieren.

Was also tun?

Im persönlichen Kontakt hat sich in den vergangenen Jahren (und Jahrzehnten) nichts Wesentliches verändert. Hier Ihre Verkäufer zu schulen und die besten Mitarbeiter für den Salesbereich auszuwählen, lohnt sich immer. Kaltakquise ist vorbei. Messen mehr oder weniger auch.

Ihre Vertrauenswürdigkeit transportieren Sie am besten über die richtigen Inhalte auf Ihrer Website. Zeigen Sie Ihre Resultate mit beeindruckenden Kundenstatements. Zeigen Sie, dass Sie wissen, welche Bedürfnisse Ihre Kunden haben. Zeigen Sie Ihre Erfahrung, Ihr Know-how und die Leidenschaft für Ihre Produkte und Dienstleistungen. Überzeugen Sie mit einer modernen Marke und der Zugehörigkeit zu namhaften Organisationen. Und lassen Sie die Persönlichkeit Ihrer wesentlichen Mitarbeiter richtig wirken.

Wenn Sie wissen möchten, wie Sie all das am besten umsetzen, zeigen wir Ihnen gerne, wie Sie dies mit unserer Unterstützung hinbekommen. Den dazu passende Content Strategie Workshop haben wir vom Startup bis zum Konzern bereits vielfach erfolgreich umgesetzt. Gerne zeigen wir Ihnen in einer kostenlosen Präsentation, womit Sie rechnen können.

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Wie Sie Ihre Unternehmens- und Website Struktur planen und optimieren https://www.coco-content-marketing.de/website-struktur-optimierung/ Mon, 13 Jun 2022 09:05:28 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=15950 Viele Unternehmen wissen nicht, wie sie eigentlich aufgebaut sind. Das gilt in besonderem Maße für Großunternehmen. Und wenn Unternehmen die eigene Struktur nicht verstehen, wie sollen sich dann Kunden innerhalb der Website Struktur zurechtfinden? Konzerne wachsen ständig organisch weiter und neue Bereiche werden an die Struktur “angeklebt”. Anschließend sieht die Unternehmensstruktur aus, wie das Haus […]

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Viele Unternehmen wissen nicht, wie sie eigentlich aufgebaut sind. Das gilt in besonderem Maße für Großunternehmen. Und wenn Unternehmen die eigene Struktur nicht verstehen, wie sollen sich dann Kunden innerhalb der Website Struktur zurechtfinden? Konzerne wachsen ständig organisch weiter und neue Bereiche werden an die Struktur “angeklebt”. Anschließend sieht die Unternehmensstruktur aus, wie das Haus der Weasley Familie aus Harry Potter. Der “Fuchsbau” wirkt, als wäre er ein alter Stall, der an allen Ecken und Enden um zusätzliche Räume erweitert wurde. Das Gebäude ist so schief und bunt zusammengewürfelt, dass es aussieht, als könne es nur durch Magie zusammengehalten werden.

Ähnlich geht es vielen Unternehmen, die neue Bereiche und Branchen erschließen, andere Unternehmen aufkaufen oder auf andere Art organisch wachsen.

Severin Bischof und Thomas Rudolph von der Universität St. Gallen untersuchten im Jahr 2019 die Zunahme von organisationaler Komplexität in Unternehmen. Sie identifizierten eine “Unklare Organisationsstruktur” als zweitwichtigsten Treiber von Komplexität in Unternehmen. In vielen Fällen verstehen Mitarbeiter ihr eigenes Unternehmen nicht, die Art der Zusammenarbeit der unterschiedlichen Geschäftsbereiche ist nicht festgelegt und Zuständigkeiten nicht abschließend geregelt.

Neue Bereiche werden nicht oder nur ungenügend in bestehende Strukturen eingegliedert, was zu einer konfusen, zusammengewürfelten Konstruktion aus Unternehmensbausteinen führt. Diese Komplexität ist intern ein Problem, mit dem Unternehmen sich auseinandersetzen müssen. Mindestens genauso wichtig ist jedoch die Außenwirkung.

Kunden sind die wichtigste unternehmensexterne Gruppe, die B2B Unternehmen ansprechen müssen. Neben potenziellen Kunden, die noch keine Transaktion durchgeführt haben, müssen auch Bestandskunden gezielt angesprochen werden.

Deshalb ist das Verständnis über die eigene Unternehmensstruktur und das Lösungsportfolio die Basis der Content Strategie. Mit dieser Ausrichtung werden anschließend die Interessengruppenangesprochen.

Doch wie kann ein Unternehmen, das seine eigene Struktur nicht mehr versteht, dem Kunden übersichtliche Informationen zur Verfügung stellen?

Zuerst muss klargestellt werden, dass die folgenden Ausführungen selbstverständlich auch für übersichtliche und gut geplante Unternehmen gelten. In diesem Fall fällt die Umsetzung deutlich leichter.

1. Klare Trennung des Angebotes auf Basis von zur Verfügung stehenden Technologien und dem Wissen der Mitarbeiter

Das Angebot eines Unternehmens setzt sich aus den angebotenen Technologien und dem zugehörigen internen Wissen zusammen.

Die Technologien umfassen sämtliche entwickelten Systeme und Ideen, die im Unternehmen umgesetzt werden. Hieraus lassen sich beispielsweise Patente anmelden und neue Produkte schaffen. So bilden die Technologien die Ausgangsbasis für alle Produkte, die das Unternehmen schafft und verkauft.

Das Wissen umfasst das gesamte interne Know-how der Mitarbeiter. Es bildet die Basis der Wissenskommunikation und kann in Form von Whitepapern, Blogbeiträgen oder Vorträgen verbreitet werden. Außerdem zeigt sich große interne Kompetenz auch über Wissensvermittlung durch Support und Kundenservice.

Im B2B Bereich konzentrieren sich viele Unternehmen auf die Kommunikation ihrer Produkte. Marketing zielt darauf ab, das Produkt zu vermarkten und die Kunden darauf aufmerksam zu machen. Die zugehörigen Leistungen wie Support, FAQ und Beratung werden häufig nicht als gleichwertiges Verkaufsargument genutzt.

Deshalb muss identifiziert werden, welche Leistungen das Unternehmen im Bereich Wissen zu bieten hat. Diese Leistungen werden anschließend vom Bereich Technologien getrennt und weiterentwickelt.

2. Verschmelzung von Produkten und Services zu Lösungen

Aus den internen Technologien entwickeln Unternehmen Produkte. So kann eine Technologie, die auf einem Patent beruht für zahlreiche Produkte und Produktvariationen genutzt werden.

Nachdem das Produktportfolio und die dazugehörigen Services klar definiert sind, müssen sie sinnvoll zu ganzheitlichen Lösungen kombiniert werden. Das heisst, dass Produkte nie für sich alleine, sondern immer in Kombination mit unterstützenden Maßnahmen verkauft werden. Hierzu zählen beispielsweise eine umfassende Beratung zur Produktfindung oder After Sales Services wie der Support.

3. Differenzierung der Lösungen nach Branchen, Fachbereichen und Anwendungen

Die Lösungen, die von Unternehmen verkauft werden, können nach unterschiedlichen Kategorien differenziert werden.

Branchen

Manche Hersteller differenzieren nach Branchen und bieten Ihre Lösungen beispielsweise für den Automobilsektor, die Konsumgüterbranche und die Gesundheitsbranche an.

Beispiel: SAP bietet Softwarelösungen für zahlreiche Branchen an. Je nach Anforderungen und Bedürfnissen der speziellen Branche wird der Leistungsumfang der Software entsprechend angepasst.

Fachbereiche

In anderen Fällen wird nach Fachbereichen differenziert. Hier wird eine Lösung beispielsweise innerhalb des Automobilsektors für unterschiedliche Fachbereiche dieser Branche angeboten. Differenziert wird hier zum Beispiel in Hersteller, Zulieferer und Werkstätten.

Beispiel: Eine Software zur Fehlererkennung bei Autos und anderen Motorbetriebenen Fahrzeugen wird angeboten für den Hersteller, der seine Autos nach Fertigstellung prüfen möchte. Außerdem ist die Software für Werkstätten, wo Fehleranalysen die Basis einer Autoreparatur sind, optimiert.

Anwendungen

Auch eine Differenzierung nach Anwendungen ist möglich. So kann eine Projektmanagementsoftware sowohl für den Anwendungsbereich “Planung” als auch für die Anwendung “Erfolgsmessung” eingesetzt werden.

Beispiel: Dassault Systémes bietet Lösungen im Bereich 3D-Modellierung an. Hierzu zählen neben der Planung von Projekten auch die Umsetzung und anschließende Auswertung des Erfolges. Beispielsweise durch 3D-simulierte Crash Texts.

Darstellung der Unternehmensstruktur in der Content Strategie und der Website Struktur

Der strukturelle Aufbau Ihres Unternehmens scheint für die Kunden auf den ersten Blick nicht sonderlich relevant zu sein. Doch was, wenn sich Interessenten über Sie und Ihr Leistungsportfolio informieren wollen? Dann müssen Sie zumindest im Kern verstehen, wie sich Ihre Lösungen zusammensetzen.

Der erste Anlaufpunkt für Informationsgewinnung zu Ihrem Angebot ist Ihre Website Struktur. Um sich innerhalb der Unternehmens-, Produkt-, und Websitestruktur zurechtzufinden, ist die Hauptnavigation von zentraler Bedeutung. Deshalb sollte diese klar und übersichtlich sein. Sie ist die Basis der Content Strategie auf der Website.

Beschränken Sie sich in Ihrer Website Struktur wenn möglich auf die folgenden Punkte. Sie bilden die Basis eines übersichtlichen Menüs und sollten nicht durch zu viele weitere Aufzählungen in der Masse untergehen.

Im Folgenden soll die Menüstruktur des Softwareunternehmens Dassault Systèmes exemplarisch herangezogen werden.

Der erste Menüpunkt der Website Struktur sollte sich um Ihre Lösungen drehen.

Welche Lösungen bieten Sie an?
Für wen bieten Sie diese Lösungen?

Sie müssen sich hier entscheiden, welche der oben beschrieben Differenzierungsmöglichkeiten für Sie am wichtigsten ist. So nennen Sie diesen Menüpunkt beispielsweise “Branchen” und listen darunter sämtliche Branchen auf, für die Ihre Services geeignet sind. Für die Website Struktur ist dieser Punkt besonders wichtig, da Interessenten und Kunden sich sofort angesprochen fühlen, wenn sie ihre eigene Branche in der Liste finden.

Wenn Ihnen die Einteilung Ihrer Lösungen  nach Branchen nicht ausreicht, können Sie auch mehrere Differenzierungen unter dem Menüpunkt “Lösungen” zusammenfassen. So können Sie außerdem beispielsweise nach Anwendungen differenzieren. Dieser Menüpunkt könnte “Anwendungsbereiche” heißen und Unterpunkte wie (im Beispiel Fahrzeugbau) “3D-Modellierung”, “Crash-Test-Simulation” und “Erfolgsmessung” beinhalten.

Bei Dassault Systèmes wird nach Branchen differenziert. Der Menüpunkt steht an zweiter Stelle.

Der zweite Menüpunkt zeigt Ihre Erfahrungen.

Neben Kompetenz wollen Sie auch Vertrauen kommunizieren. Besonders gut eignen sich hierfür Referenzen und Fallbeispiele, in denen Ihre Lösungen erfolgreich zum Einsatz gekommen sind. Zeigen Sie hier, was Sie können. So regen Sie die Fantasie Ihrer Interessenten an und zeigen, was mit Ihren Produkten alles möglich ist.

In der Website Struktur von Dassault Systèmes sind Kundenberichte sehr versteckt (ganz rechts unten). Wer Referenzen ansehen möchte, muss sehr gezielt danach suchen. Dieser Punkt sollte hier unbedingt verbessert werden.

Der dritte Menüpunkt der Website Struktur listet die Produkte auf

Wenn Sie unterschiedliche Produkte im Portfolio haben, sollten diese hier aufgelistet sein. Wenn die Anzahl zu groß wird, können die Produkte auf zwei Navigationspunkte aufgeteilt werden.

Dassault Systèmes bietet zahlreiche Produkte im Bereich 3D-Modellierung an. Diese sind im Menü übersichtlich und prägnant dargestellt.

Der vierte Menüpunkt enthält Services und Support

Der wichtigste Unterpunkt der Services ist in der Regel der Support. Hier können Kunden direkt Kontakt aufnehmen und Fragen stellen.

Zu den Services zählen aber auch Schulungsangebote, Communitys oder eine FAQ Sektion.

Die Services sollten im Menü prägnant dargestellt sein, da sie zentraler Bestandteil der verkauften Lösungen sind. Wer eine Ihrer Lösungen kauft, kauft automatisch Ihren Kundensupport und Ihre zusätzlichen Leistungen dazu. Deshalb sollten Kunden umfassend über sämtliche zusätzlichen Services informiert werden.

Auf der Website von Dassault Systèmes ist der Menüpunkt “Support” sehr umfangreich ausgearbeitet.

Der fünfte Punkt informiert über Ihr Unternehmen

Wer sind Sie?
Was ist Ihre Story?

Kunden möchten vor dem Kauf etwas über Sie erfahren. Über Ihre Philosophie, Ihre Herkunft oder Ihre Arbeitsweise. All das können Sie in diesem Menüpunkt unterbringen. Dort können Sie eine authentische Geschichte über Ihr Unternehmen erzählen und auf Details eingehen, die im Zusammenhang mit Ihren Lösungen keine Relevanz haben.

Weitere Menüpunkte wie Kontakt, Blog und Login

Die bereits aufgezählten Menüpunkte sollten die Navigation bestimmen und im Fokus stehen. Doch auch weitere Punkte müssen unter Umständen prägnant platziert werden. Hierzu zählt häufig der Kontakt-Button und in manchen Fällen ein individueller Login-Bereich. Ob Sie diese individuell stylen oder als zusätzliche Menüpunkte unterbringen, hängt von der Relevanz dieser Bereiche ab.

Dassault Systèmes nutzt für den Login-Bereich ein Icon (rechts). Auch der Kontakt-Button könnte so dargestellt werden. Insgesamt ist das Menü des Unternehmens stark auf das Wesentliche reduziert.

Fazit: Ihr Weg zu einer übersichtlichen Unternehmens- und Website Struktur

Mit der Guideline zur Sortierung der Komponenten Ihres Unternehmens sind sie jetzt in der Lage, auch Ihre Kommunikation übersichtlich zu gestalten. Sie können die Komplexität entzerren und die Zusammenarbeit und Kommunikation im Unternehmen maßgeblich verbessern.

Neben passendem Content und einer durchdachten SEO Strategie ist die übersichtliche Navigation der wichtigste Faktor für eine kundenorientierte Website.

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Daran erkennen Sie den perfekten Influencer für Ihr Influencer Marketing https://www.coco-content-marketing.de/der-perfekten-influencer-fuer-dein-influencer-marketing-coco/ Mon, 16 May 2022 14:14:07 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=12760 Diejenigen, die auf sozialen Plattformen wie Instagram oder TikTok eine große und engagierte Community aufgebaut haben, werden als „Influencer“ bezeichnet. Aufgrund ihres Lebensstils, ihrer Hobbys oder ihrer Kleidung haben sie unter ihren Followern viele treue Anhänger. Sie werden unterstützt und ihrer Meinung wird großer Wert beigemessen. In ihren Fotos, Videos oder Storys erzählen sie von […]

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Diejenigen, die auf sozialen Plattformen wie Instagram oder TikTok eine große und engagierte Community aufgebaut haben, werden als „Influencer“ bezeichnet. Aufgrund ihres Lebensstils, ihrer Hobbys oder ihrer Kleidung haben sie unter ihren Followern viele treue Anhänger. Sie werden unterstützt und ihrer Meinung wird großer Wert beigemessen. In ihren Fotos, Videos oder Storys erzählen sie von Erfahrungen und Erlebnissen. 

1. Influencer – wozu sind sie gut?

In den letzten Jahren hat sich insbesondere für Werbemittel wie für Instagram Marketing der Begriff Influencer entwickelt. Seriöse Influencer haben aufgrund ihrer hohen Reichweite und ihrem starken Einfluss die Möglichkeit, Anzeigen an ihre Follower zu bringen.

Viele Unternehmen nutzen heute Influencer Kooperationen, um ihre Produkte zielgruppenspezifisch zu kommunizieren. Besonders Mode- und Lifestyle-Unternehmen haben sich auf die Zusammenarbeit spezialisiert. Durch das Zeigen und Empfehlen von Produkten, stehen sie für einen Großteil der jungen Zielgruppen direkt im Rampenlicht – ganz ohne den Einsatz klassischer Werbung. Aufgrund des Status des Influencers bedeutet die Zusammenarbeit auch, dass der Influencer das Produkt repräsentiert. Empfehlungen und Anzeigen in einem.

 2. Die Herausforderung von Infleuencer Marketing

Die Herausforderung bei der Identifizierung von Influencern besteht darin, dass es nicht nur ernsthafte Influencer gibt. Nicht nur Transparenz spielt eine Rolle bei der Zusammenarbeit mit Influencern, auch Glaubwürdigkeit ist sehr wichtig. Nicht selten platzieren Influencer ihre Produkte ohne Nennung, betreiben verdeckte Werbung oder werben sogar für Konkurrenzunternehmen. Auch seriöse Influencer stehen immer wieder im Rampenlicht, wenn sie außerhalb der Werbung aktiv werden. So kann die Zusammenarbeit mit Influencern auch negative Auswirkungen auf das werbetreibende Unternehmen haben, wenn die Auswahl der Influencer nicht sorgfältig geschieht.

3. Wie können seriöse Influencer erkannt werden?

Gerade heute haben viele Unternehmen ein Interesse an einer Influencer Kooperation. Dafür braucht es einen guten und zuverlässigen Partner. Für die Firmen ist das ein doppeltes Risiko: Der Werbeeffekt ist nicht gesichert und gleichzeitig kann ein Fehlverhalten des Influencers einen schlechten Einfluss auf die eigene Marke haben. Um alle wichtigen Aspekte und Schritte genaustens durchblicken zu können, stellt die Zusammenarbeit mit einer Content Marketing Agentur einen großen Vorteil da. Diese entlastet Sie mit der Aufgabe, den richtigen Influencer für Ihr Unternehmen zu finden.

Glaubwürdigkeit

Ein seriöser Influencer hat einen klaren Plan von seinen eigenen Prinzipien und verändert diese auch nicht für Geld. Ein Fitness-Model bei Instagram, das bei YouTube für einen Fast Food Riesen wirbt – unglaubwürdig. Nicht nur der Influencer verliert so wertvolle Glaubwürdigkeit, auch der Partner nimmt auf diese Weise Schaden. Denn wie vertrauenswürdig ist eine Empfehlung, wenn die Person selbst nicht glaubwürdig erscheint? Seriöse Influencer sagen manchmal nein zu Geld, wenn Aufträge nicht mit ihren Werten vereinbar sind.

Media-Kit und Redaktionsplan sind bereits vorhanden

Manchmal scheint der typische Influencer so, als würde er in den Tag hinein leben und nicht wissen, was tatsächlich hinter den Kulissen vor sich geht. Dieser Eindruck täuscht und ist oft gewollt. Auch heute haben renommierte Influencer nicht immer ein eigenes Management, aber sie haben die Daten und Informationen, die sie brauchen, um mit potenziellen Partnern zu verhandeln. Das Media Kit ist nur ein Beispiel. Ein weiteres Beispiel ist die präzise Redaktionsplanung zur inhaltlichen Abstimmung. Seriöse Influencer sind also vorbereitet und wissen genau, wie sie sich in potenziellen Influencer-Kooperationen verhalten müssen und welche Zahlen und Daten für Partner besonders wichtig sind.

Schnelle und ungefragte Übergabe der KPIs

Natürlich lohnt sich eine Zusammenarbeit nur, wenn das Unternehmen am Ende einen positiven Nutzen bekommt. Um festzustellen, wie groß dieser Erfolg ist, können Influencer verschiedene KPIs sammeln. Manche Influencer fälschen diese Daten, um Reichweite vorzutäuschen und eine erfolgreiche Kampagne zu verkaufen. Seriöse Influencer hingegen geben proaktiv Daten weiter.

Beide Seiten halten sich an rechtliche Vorgaben

Deutschland hat viele gesetzliche Vorgaben, die auch Influencer beachten müssen. Neben den klassischen Impressumspflichten bedeutet dies oft, dass Anzeigen entsprechend gekennzeichnet werden müssen. Für kooperierende Unternehmen ist die Hartnäckigkeit der Partner sehr wichtig, denn kommen einmal Zweifel auf, kann der Imageverlust enorm sein.

Influencer machen einen wachsenden Anteil am Marketing vieler Unternehmen aus und beeinflussen das Leben von Konsumenten ausschließlich in ihrem Namen. Damit Unternehmen erfolgreich mit ihnen arbeiten und Publikum und Verbraucher ihnen bedenkenlos folgen, sind einige Metriken wichtig. Daher sollte die Trennung zwischen privater Meinung und Präsentation von Produkten und Dienstleistungen nicht missverstanden werden. Schließlich sind renommierte Influencer heutzutage keine Seltenheit mehr.

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Beständigkeit vs. Anpassungsfähigkeit als vertrauensförderndes Element in der Marketingkommunikation https://www.coco-content-marketing.de/bestaendigkeit-vs-anpassungsfaehigkeit-marketingkommunikation/ Tue, 10 May 2022 12:30:58 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=12331 Die Zeit schreitet unaufhörlich voran. Das hatte sehr treffend schon Salvador Dali in seinem berühmtesten Gemälde „Die Beständigkeit der Erinnerung“ im Jahr 1931 thematisiert. Die zerfließenden Uhren stehen für die Allgegenwart der Zeit und ihre Kontrolle über unser Leben. In diesem permanenten Zeitstrom müssen auch Unternehmen sich entscheiden. Setzen sie auf Beständigkeit oder im Gegenteil […]

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Die Zeit schreitet unaufhörlich voran. Das hatte sehr treffend schon Salvador Dali in seinem berühmtesten Gemälde „Die Beständigkeit der Erinnerung“ im Jahr 1931 thematisiert. Die zerfließenden Uhren stehen für die Allgegenwart der Zeit und ihre Kontrolle über unser Leben. In diesem permanenten Zeitstrom müssen auch Unternehmen sich entscheiden. Setzen sie auf Beständigkeit oder im Gegenteil auf fortlaufende Anpassung? Wir fragen uns heute, welche Auswirkungen diese Entscheidung auf das gefühlte Vertrauen in das Unternehmen hat. Und wie optimalerweise mit diesem Dilemma umzugehen ist.

Wer mag schon Veränderungen? Der Mensch ist in seinem tiefsten Inneren ein sehr beständiges Wesen. Dies zeigt sich in einer Vielzahl an Aktivitäten: Paare bleiben trotz Krisen langjährig zusammen, Jobs werden trotz nervendem Chef nicht gekündigt, Wohnorte nur notgedrungen verändert und zum Urlaub geht es jedes Jahr an den gleichen Strand am Gardasee.

Beständigkeit vermittelt uns ein Gefühl von Sicherheit. Da weiß man eben, was man hat. Und selbst wenn es nicht optimal ist, weiß man wenigstens, wie damit umzugehen ist. Darauf kann man vertrauen. Neue Situationen hingegen erfordern komplett neues Denken und Handeln. Dies ist unsicher. Die Ergebnisse lassen sich schlechter vorhersagen. Das traut man sich vielleicht erst gar nicht zu.

Beständigkeit als Vertrauensbaustein

Das gleiche gilt in der Kommunikation. Je konstanter ein Unternehmen kommuniziert, umso vertrauenswürdiger wirkt es. Immer wieder die gleiche Botschaft zu hören, prägt sich ein. Darauf kann man sich verlassen. Wenn ich als Konsument immer wieder das gleiche Logo sehe oder immer wieder den gleichen Slogan höre, wächst automatisch mein Vertrauen in das Unternehmen.

Es ist daher grundsätzlich empfehlenswert, möglichst beständig zu kommunizieren. Website-Relaunches sollten nicht alle zwei Jahre durchgeführt werden. Der User, der sich in der neuen Navigation erstmal zurechtfinden muss, empfindet automatisch eine gewissen Unsicherheit. Diese übertragt sich auf das Unternehmen, seine Produkte und Dienstleistungen.

Besonders verheerend sind komplette Namensänderungen. Wer sich noch erinnert: Raider zu Twix. Aus der Junior-Tüte bei McDonalds das Happy Meal. Aus Premiere wurde Sky. Aus KarstadtQuelle wurde Arcandor. Arcandor war dann bald pleite. Und die drei anderen mussten Millionen an Werbegeldern in die Hand nehmen, um den neuen Namen nicht nur bekannt, sondern auch vertraut zu machen.

Permanente Veränderungen erfordern Anpassungsfähigkeit

Gleichwohl, die permanenten Veränderungen, denen Unternehmen und Gesellschaften ausgesetzt sind, erfordern natürlich auch Veränderungen auf Unternehmensseite und in der Marketingkommunikation.

Sämtliche Aspekte sind dabei betroffen. Produkte müssen sich wandeln. Preise passen sich an, allein schon durch steigende Rohstoffpreise. Vertriebswege ändern sich vom Filialverkauf zum Direktvertrieb im Internet, mit eigenen Onlineshops oder auf Marktplätzen. Und auch die Kommunikation erfordert konsequenterweise Anpassungen.

Digitalisierung als maximale Herausforderung

Die durchgängige Digitalisierung ist sicherlich die größte Veränderung seit der Erfindung des Computers, wenn nicht sogar seit der industriellen Revolution. Sie hat Auswirkungen auf sämtliche Bereiche, auch in der Marketingkommunikation. Messen und Events funktionieren nicht mehr. Fernsehwerbung allein schon deshalb nicht, weil immer mehr gestreamt wird. Es wird auch immer weniger telefoniert. Und was war nochmal ein Fax?

Stattdessen informieren Kunden sich immer mehr online. Kommunikation über Chatbots wird normal. Auf Unternehmensseite werden durchgängige Content Marketing Strategien ebenso notwendig wie Data Analytics und zielgerichtete Social Media.

Also doch permanente Veränderung? Und wo bleibt dabei das Vertrauen auf Basis von Beständigkeit? Auch für einen Online Marketing Spezialisten ist dies nicht immer einfach zu beantworten.

Was ist die Lösung für zeitgemäße Content Marketing Strategien?

Es gibt kein Schwarz-Weiß-Denken. Die Kunst liegt in der Anpassung an sich verändernde Bedingungen bei gleichzeitig gefühlter Beständigkeit. Als erfahrene Content Marketing Agentur haben wir hierfür drei Tipps für Ihre Kommunikation:

1. Verändern Sie schrittweise & sorgen Sie für Wiedererkennbarkeit

Schrittweise Veränderungen machen es Kunden und Interessenten leicht. Ein schönes Beispiel dafür ist die Veränderung des Apple Logos im Laufe der Zeit:

Die Wiedererkennbarkeit ist absolut sichergestellt (klar, wenn man von dem allerersten absieht). Bei solchen kleinen Änderungen, die aber durchaus auch schon kontrovers diskutiert werden können, wird das Vertrauen in die Marke nicht angeknackst. Solche schrittweisen Anpassungen lassen sich auf viele andere Bereiche der Kommunikation übertragen.

Vielleicht sollten Sie nicht gleich alle Messeaktivitäten streichen. Es kann auch erstmal eine Nummer kleiner sein.

Statt dem kompletten Relaunch der Internetseite tut es eventuell auch ein Refresh, bei dem User ihre gewohnten Stellen in der Navigation auch gleich wiederfinden.

Und wenn die Hauptfarbe im Corporate Design doch arg veraltet wirkt, sollten Sie nicht gleich von Förstergrün auf Tiefschwarz ändern. Ein modernerer, passender Grünton wird sich vermutlich auch finden lassen (siehe die letzten Anpassungen der Apple Logos).

2. Halten Sie längere Zeiträume konstant

Längere Zeiträume mit Konstanz bestärken die Beständigkeit Ihrer Kommunikation. Statt dem Schnellschuss lieber gründlich durchdachte Maßnahmen waren schon immer eine gute Idee. Das gilt gerade für den Website Relaunch. Wir haben schon so viele Projekte begleitet, die sich über schier endlose Zeiträume hingezogen haben. Das ist nicht nur für die Organisation nervend, auch die User werden durch immer wieder unterschiedliche Elemente auf unterschiedlichen Seiten in ihrem Grundvertrauen in das Unternehmen gestört. Hier gilt ganz klar: Lieber ein großer Wurf, bei dem dann alles neu ist, als zig Änderungen alle paar Wochen.

Keine Regel ohne Ausnahme: Startups, die mit einem MVP online gehen, leben davon, neue Features permanent auszurollen und zu testen. Hier ist es wichtig, dies dem User auch zu kommunizieren. Daher:

3. Änderungen erklären

Der mündige Verbraucher wurde noch vor wenigen Jahren als Mythos und unerreichbares Ziel gesehen. Das hat sich mehr als überholt. Kunden sind heute nicht nur mündig, sie sind dank Social Media laut, direkt und nicht zu überhören. An der daraus resultierenden Notwendigkeit der Diskussion kommt kein Unternehmen vorbei. Ein gelungenes Beispiel hierfür ist die Kommunikation von BMW anlässlich der Veränderung des BMW Logos.

Ob diese Änderung gelungen ist oder nicht, kann man durchaus unterschiedlich sehen – siehe die dazugehörigen Posts bei twitter.

Absolut gelungen ist die Kommunikation von BMW auf einer expliziten Seite zur Logo Änderung.

Auch viele Startups machen es vor: In Apps und auf Websites werden Änderungen schon vorab angekündigt. Teilweise gibt es Möglichkeiten zum Switchen zwischen alten und neuen Versionen. Und immer Erläuterungen, was warum geändert wurde (am besten im Stil von: Uns haben viele Anfragen erreicht. Daher haben wir nun ….).

Fazit

Anpassungen der Marketingkommunikation durch sich ändernde Rahmenbedingungen müssen sein. Das Bewusstsein für die vertrauensschädliche Wirkung sollte man jedoch immer im Hinterkopf haben. Um sicher vertrauenswürdig zu wirken, empfehlen wir daher Veränderungen schrittweise vorzunehmen, längere Zeiträume mit Konstanz in der Kommunikation und sinnvolle Änderungen gut zu erklären.

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Warum Sie für Ihre Content Marketing Strategie nur 3 Customer Journey Phasen benötigen https://www.coco-content-marketing.de/customer-journey-phasen-fuer-ihre-content-strategie/ Fri, 06 May 2022 08:06:01 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=12159 Für eine erfolgreiche Content Marketing Strategie ist das Beschäftigen mit den Customer Journey Phasen ratsam. Im folgenden Blogartikel möchten wir alle wichtigen Informationen zur Customer Journey zusammenfassen. Außerdem zeigen wir an einem konkreten Beispiel, wie einfach die drei Customer Journey Phasen der Content Marketing Agentur COCO anzuwenden sind. Was bedeutet die Customer Journey für Ihre Content […]

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Für eine erfolgreiche Content Marketing Strategie ist das Beschäftigen mit den Customer Journey Phasen ratsam. Im folgenden Blogartikel möchten wir alle wichtigen Informationen zur Customer Journey zusammenfassen. Außerdem zeigen wir an einem konkreten Beispiel, wie einfach die drei Customer Journey Phasen der Content Marketing Agentur COCO anzuwenden sind.

Was bedeutet die Customer Journey für Ihre Content Marketing Strategie?

Übersetzt steht Customer Journey für die “Reise des Kunden”. Sie ist ein Instrument der Content Marketing Strategie. Denn sie beschreibt die Summe aller Kontaktpunkte zwischen Unternehmen und (potenziellen) Kunden. 

Häufig ist es ein langer Prozess, bis eine Person sich für ein Produkt oder eine Dienstleistung entscheidet. Vom ersten Kontakt mit einem Unternehmen bis zum Kauf kann viel Zeit vergehen. Es stehen zahlreiche Marketingmaßnahmen dazwischen. Dieser Prozess kann für mehr Übersichtlichkeit in die Customer Journey Phasen unterteilt werden.

Kurz gesagt beschreibt die Customer Journey die “Reise” des Nutzers vom Interesse, über den Kauf bis zur Nachkaufphase. Das Ziel der Online Marketing Strategie ist es, die Bedürfnisse des Kunden über alle Customer Journey Phasen zu erfüllen. 

Hierzu zählen ausdrücklich nicht nur die Promotion eines Produktes vor dem Kauf. Auch die Erfahrung während des Kaufs sowie die Kundenbindung nach einer Transaktion sind relevant. So wird sichergestellt, dass Kunden dem Unternehmen treu bleiben. Außerdem sollen sie bei erneutem Bedarf nicht den Anbieter wechseln.

Für eine erfolgreiche Content Marketing Strategie müssen die Inhalte der Website auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt werden. Diese Bedürfnisse unterscheiden sich je nach Customer Journey Phasen.

Häufig wird das Modell der Customer Journey Phasen ähnlich wie ein Fahrplan dargestellt, den der Kunde durchläuft. Dieser Fahrplan besteht aus unterschiedlichen Touchpoints.

Was sind die Customer Journey Phasen?

Die Customer Journey Phasen sind je nach Modell unterschiedlich definiert. Häufig wird zwischen fünf und sieben Phasen unterschieden. Einige Beispiele für Customer Journey Phasen sind im Folgenden dargestellt. 

Auf die Touchpoints der einzelnen Abschnitte soll anschließend eingegangen werden.

Einfaches Modell für Customer Journey Phasen

  1. Vorkaufphase
  2. Kaufphase
  3. Nachkaufphase

Bei diesem Modell wird unterschieden, in welcher Phase des Kaufprozesses der Kunde welche Bedürfnisse hat. Bevor der Kunde das Produkt kauft, hat er häufig über unterschiedliche Kanäle Kontakt zum Unternehmen. 

In der Kaufphase ist der Schnittpunkt häufig der Onlineshop oder die Website. In der Nachkaufphase wird der Kontakt über Newsletter, Social Media oder Telefonsupport aufrechterhalten. 

Diese drei Customer Journey Phasen stellen die Reise des Kunden vom Erstkontakt bis zur Pflege der Kundenbeziehung dar.

Umfassendes Modell für Customer Journey Phasen

  1. Awareness (Bewusstsein)
  2. Consideration (Betrachtung)
  3. Conversion (Kauf)
  4. Retention (Pflege)
  5. Advocacy (Bindung)

Bei diesem Customer Journey Phasen Modell werden die einzelnen Touchpoints in fünf Phasen unterteilt. 

Je nach Situation und Phase werden unterschiedliche Medien eingesetzt, um mit dem Kunden zu kommunizieren. So wird eine umfassende Content Marketing Strategie entwickelt.

Was bedeuten Touchpoints für die Content Marketing Strategie?

Ein Touchpoint bezeichnet die Berührungspunkte des Nutzers mit einem Medium des Unternehmens. Am besten ist ein Touchpoint eine aktive Interaktion des Nutzers. Das Ziel der Touchpoints ist die genaue Steuerung der Nutzeraktivität in den unterschiedlichen Customer Journey Phasen. 

Der potenzielle Kunde soll entlang der Customer Journey geleitet werden. Optimalerweise soll er zum Abschluss einen Kauf tätigen. Das Ziel der passenden Content Marketing Strategie ist es, dem Nutzer ein positives Erlebnis zu liefern. Am besten bei jedem Touchpoint und in jeder der Customer Journey Phasen.

Einige der wichtigsten Touchpoints

Mundpropaganda

Die Mundpropaganda steht in der Regel am Beginn der Customer Journey. Der Kunde erfährt über Freunde oder Familie vom Unternehmen und dessen Produkten. Optimalerweise hat der Kunde eine enge, vertrauensvolle Beziehung zu den Personen. Außerdem haben diese positive Erfahrungen mit dem Unternehmen und dessen Produkten gesammelt. 

Diese guten Eindrücke werden über Mundpropaganda weitergegeben. Ein anderer Begriff hierfür ist Empfehlungsmarketing. 

Eine besonders wichtige Rolle spielt die Mundpropaganda beispielsweise bei Restaurants. Hier verlassen sich Besucher häufig auf die Empfehlungen von Freunden. 

Die Mundpropaganda kann von Unternehmen nicht direkt beeinflusst werden. Vielmehr ist sie das Ergebnis einer erfolgreichen Content Marketing Strategie. Bei einem positiven Gesamteindruck wird das Erlebnis weitererzählt.

Social Media

Die sozialen Medien erfüllen neben der Unterhaltung ihrer Nutzer auch weitere Zwecke für die Content Marketing Strategie. 

Viele Unternehmen sind inzwischen bei den gängigen Social Media Plattformen wie Facebook, Instagram und sogar TikTok vertreten. Hier können Nutzer entweder über Anzeigen oder über organische Reichweite angesprochen werden. 

Dieser Touchpoint ermöglicht direkte Interaktionen zwischen Unternehmen und Kunden. Über Likes, Kommentare und Nachrichten kann der Interessent angesprochen werden und sogar Feedback geben. 

Deshalb eignet sich Social Media auch gut für die Kundenbindung. Aktive Nutzer eines Produktes können hier direkt mit dem Unternehmen in Kontakt treten. Sie informieren sich über Neuerungen und werden so an das Unternehmen gebunden. 

In den ersten Customer Journey Phasen spielen die sozialen Medien eine untergeordnete Rolle. Dafür können sie später umso wichtiger werden.

Website

Die Unternehmenswebsite ist häufig das zentrale Medium der Customer Journey Phasen. Er ist einer der wichtigsten digitalen Kanäle im Content Marketing. Von vielen anderen Touchpoints führen Verlinkungen auf die Website. So können beispielsweise Follower bei Social Media in der Profilbeschreibung die Website aufrufen. 

Außerdem wird der Link auf Visitenkarten, in Schaufenstern und Newslettern zur Verfügung gestellt. Auch über Suchmaschinen gelangen Nutzer auf die Website. Das Generieren von Backlinks ist ein wichtiger Teil der Content Marketing Strategie.

Die Website dient der umfassenden Informierung über die angebotenen Produkte und Dienstleistungen. Die Möglichkeiten der Darstellung sind grenzenlos. Neben Informationen zum Produkt kann auch das Unternehmen präsentiert werden. Infos zu Werten und Visionen sorgen dafür, dass der Kunde das Unternehmen besser kennenlernt. 

Besonders in Branchen, in denen Vertrauen eine zentrale Rolle spielt, ist die Website ein wichtiges Werkzeug.

Onlineshop

Neben der Website spielt der Onlineshop in der Content Marketing Strategie die wichtigste Rolle in der Kaufphase. Diesem Teil der Customer Journey Phasen wird häufig die größte Aufmerksamkeit geschenkt. Denn Nutzer besuchen den Onlineshop mit einer gezielten Kaufintention. Nun müssen vom Unternehmen alle Hürden auf dem Weg zum Kauf entfernt werden.

Der Onlineshop ist ein Touchpoint mit vielen direkten Interaktionen. Der Nutzer hat gezielt auf einen Link geklickt um auf die Seite zu gelangen. Nun muss er durch einige Schritte geleitet werden, bis der Kauf abgeschlossen ist. 

Hierzu zählen beispielsweise die Wahl des passenden Produktes oder der passenden Produktversion. Anschließend wird der Käufer durch den Kaufprozess und dessen unterschiedliche Stationen geführt. Von persönlichen Daten bis hin zum Bezahlvorgang müssen alle Punkte für die Customer Journey berücksichtigt werden.

Das Ziel eines gut gestalteten Onlineshops ist ein einfacher und reibungsloser Bezahlvorgang. Ein besonders gutes Beispiel hierfür ist die “Jetzt kaufen”-Funktion von Amazon. Bereits registrierte Käufer können mit nur einem Klick Waren bestellen. So müssen sie sich nicht mit der Eingabe von Daten aufhalten. 

Ein so komprimierter Bestellvorgang ist nicht nur für den Nutzer angenehm. Er wirkt sich auch positiv auf die Verkaufszahlen des Unternehmens aus.

Newsletter

E-Mail Marketing wird häufig am Ende der Customer Journey Phasen eingesetzt. Nachdem der Kunde die ersten Customer Journey Phasen durchlaufen hat, möchte das Unternehmen in Erinnerung bleiben. Außerdem will es für eventuelle Nachkäufe zur Verfügung stehen. 

Zu diesem Zweck kann ein regelmäßiger Newsletter Teil der Content Marketing Strategie sein. Er informiert die Bestandskunden über aktuelle Angebote und Aktionen.

Wie funktioniert die Customer Journey Map?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Customer Journey Phasen und die zugehörigen Touchpoints übersichtlich darzustellen. Diese Ansätze unterscheiden sich sowohl in der Anzahl als auch in der Art der Touchpoints. 

Über 20 Jahre Erfahrung haben uns gezeigt, dass Customer Journey Maps häufig komplexer sind als nötig. Zahlreiche Touchpoints mit unterschiedlichen Prioritäten und Kaufphasen werden schnell unübersichtlich. 

Deshalb haben wir von COCO das Prinzip der Customer Journey Phasen in einem neuen, vereinfachten Modell zusammengefasst. So entsteht ein hilfreiches Tool. 

Wir haben dabei besonderen Wert auf Übersichtlichkeit gelegt. Mit diesem Tool können Sie einfach feststellen, in welche Kategorie ein Touchpoint eingeordnet wird. Das Modell ist eine gute Grundlage für die perfekte Content Marketing Strategie.

Die einfachen Customer Journey Phasen von COCO

Unsere Erfahrungen aus mehreren hundert Workshops haben gezeigt, dass die Customer Journey Phasen nicht komplex sein müssen. Im Gegenteil, denn komplizierte Modelle funktionieren häufig eher schlechter und führen leicht zu Verwirrung.

Deshalb haben wir ein vereinfachtes Modell der Customer Journey Phasen entwickelt. Hier wird jeder Berührungspunkt mit dem Nutzer in eine von drei Kategorien eingeordnet. Das Customer Journey Schema ist einfach und übersichtlich konzipiert.

1. Customer Journey Phase: COLD

In der ersten Phase der Customer Journey hat der Kunde ein Bedürfnis. Er hat beispielsweise ein Problem oder eine Frage. Er besitzt jedoch noch keine Informationen darüber, wer dieses Problem lösen oder die Frage beantworten kann. 

Typische Fragen sind in diesem Fall sehr allgemein. Es geht nicht um spezifische Produkte sondern nur um das Grundproblem des Kunden.

Typische Fragen in der COLD-Phase der Customer Journey sind beispielsweise:

Was hilft bei…?
Wer kennt eine Lösung für…?
Wo finde ich…?
Was bedeutet…?

2. Customer Journey Phase: WARM

In der zweiten Customer Journey Phase weiß der Kunde bereits, welche Produkte sein Problem grundsätzlich lösen können. Er hat bereits Antworten auf die Fragen aus der Cold-Phase erhalten und wünscht weitere Informationen. 

Häufig gibt es für ein Problem verschiedene Lösungen und der Kunde fragt sich, was seine Möglichkeiten sind. Außerdem sucht er unter Umständen genauere Informationen zur Funktionsweise der unterschiedlichen Lösungen.

Typische Fragen in der WARM-Phase der Customer Journey sind beispielsweise:

Was ist der Unterschied zwischen …?
Wie funktioniert …?
Was sind die Varianten von…?

3. Customer Journey Phase: HOT

In der letzten Phase der Customer Journey weiß der Kunde, welches Produkt er gerne hätte. Er entscheidet sich nun, wo und bei welchem Anbieter er es kaufen möchte. 

Typische Fragen in der Customer Journey Phase HOT sind beispielsweise:

Wo bekomme ich…?
Hat jemand Erfahrung mit…?
Wie gut ist…?

Sie haben in den ersten zwei Customer Journey Phasen gute Antworten auf die drängenden Fragen gegeben? Dann stehen Ihre Chancen gut, dass Sie ihr Produkt verkaufen. Denn der Kunde möchte am liebsten ein all-in-one Einkaufserlebnis. Eine Plattform um sich in der COLD- und WARM-Phase zu informieren und eine direkte Möglichkeit, das Produkt auch dort zu kaufen.

Die verschiedenen Customer Journey Phasen bedürfen unterschiedlicher Antworten. Je nachdem, in welcher Phase des Kaufprozesses sich ein Kunde befindet, benötigt er unterschiedliche Arten von Content. Deshalb ist es wichtig, alle Fragen, die im Zusammenhang mit Ihrem Produkt aufkommen können, umfassend zu beantworten.

Die Content Marketing Strategie muss auf die Customer Journey Phasen abgestimmt sein. Denn so haben Sie die Möglichkeit, den Kunden bereits in der COLD-Phase zu überzeugen.

Beispiel für die Customer Journey Phasen

Nachdem wir Sie nun umfassend über den theoretischen Hintergrund der Customer Journey Phasen informiert haben, möchten wir an einem Fallbeispiel demonstrieren, wie unser Konzept funktioniert.

Situation

Das Fitnessstudio 24/7Gym in München möchte seine potenziellen Kunden besser erreichen und die Zahl der Anmeldungen erhöhen. Das Studio ist spezialisiert auf Gewichtsreduktion und bietet spezielle Kurse und Beratungen an. Außerdem hat es rund um die Uhr geöffnet und Kunden können die Berater bei Problemen jederzeit erreichen.

Die Zielgruppe des Studios sind Personen ab 18 Jahren, die Probleme mit Übergewicht haben und dieses mit Sport bekämpfen möchten. Das Studio ist spezialisiert auf umfassende Beratung und Unterstützung beim Prozess der Gewichtsreduktion. Deshalb ist es auch für Kunden geeignet, die sich nur schwer zum Training motivieren können.

Bisher ist es möglich, sich auf der Website von 24/7Gym über das Angebot des Studios zu informieren. Außerdem wird direkt vor dem Studio auf der Straße mit einem großen Plakat geworben. Anmeldungen sind vor Ort möglich.

Analyse der Situation

Das Marketing des Studios ist stark darauf ausgerichtet, Kunden in der HOT-Phase zu überzeugen. Wer bereits genau weiß, was er will, wird vielleicht über den Suchbegriff “Fitnessstudio München” auf die Seite gelangen oder auf der Straße am Studio vorbeigehen und dort die Werbung wahrnehmen.

Im Folgenden soll gezeigt werden, wie das Fitnessstudio seine Content Marketing Strategie optimal an die Bedürfnisse der Zielgruppe anpasst.

Anwenden der COCO Customer Journey Phasen

In einem ersten Schritt muss bestimmt werden, welche Bedürfnisse die Kunden in den jeweiligen Customer Journey Phasen haben. Das hängt selbstverständlich stark von der Zielgruppe ab. 

Wie oben beschrieben gehören zur Zielgruppe des Fitnessstudios Erwachsene, die Gewicht verlieren möchten und hierfür die Unterstützung eines Trainers möchten.

Im Folgenden nennen wir unsere Kundin Hanna. Sie ist 35 Jahre alt und wohnt in München. Sie ist übergewichtig und hat bereits zahlreiche Diäten ausprobiert. Deshalb sucht sie jetzt im Internet nach weiteren Möglichkeiten, um Gewicht zu verlieren.

1. COLD

Hanna ist auf der Suche nach Möglichkeiten zum Abnehmen. Sie hat bereits verschiedene Diäten getestet, hatte aber immer Probleme, sich selbst zu motivieren und am Ball zu bleiben. Sie fragt sich Dinge wie:

Welche Möglichkeiten gibt es noch, um abzunehmen?
Muss ich wieder eine Diät machen?

In dieser Phase ist es wichtig, dass sie möglichst alle Informationen bei einer Quelle findet. Diese Quelle muss es ihr ermöglichen, sich umfassend zum Thema Gewichtsreduktion zu informieren. Denn im Moment hat Hanna nur das Bedürfnis, neue Informationen zu sammeln. Sie möchte nichts kaufen.

An dieser Stelle kommt 24/7Gym ins Spiel. Das Fitnessstudio bietet ein Produkt an, das Hanna gefallen könnte. Sie ist als Kundin interessant. 

Das Ziel von 24/7Gym ist es nun, mit Hilfe einer passenden Content Marketing Strategie Hannas Fragen aus der Customer Journey Phase COLD zu beantworten. So kann ein erster Kontakt hergestellt werden.

Die Website oder sogar ein interner Blog von 24/7Gym eignen sich perfekt zum Vermitteln von Informationen. 

Es können allgemeine Seiten zum Thema Gewichtsreduktion aufgebaut werden. Dort informieren sich Kunden über die verschiedenen Möglichkeiten. Sie lernen, weshalb Diäten oft nicht funktionieren und werden über ihre Alternativen aufgeklärt. Seiten oder Artikel wie “10 Gründe, warum Sie zum Abnehmen nicht hungern müssen” oder “Warum Gewichtsreduktion ohne Bewegung zum Scheitern verurteilt ist” passen gut zu Hannas aktuellen Bedürfnissen.

Die folgende Tabelle zeigt übersichtlich, wie die Bedürfnisse der Kundin und das Angebot des Fitnessstudios in der Customer Journey Phase COLD zueinander passen müssen.

2. WARM

Hanna weiß jetzt, dass Sport eine gute Möglichkeit ist, um abzunehmen. Sie hat sich für den Besuch eines Fitnessstudios entschieden. In dieser Customer Journey Phase stellt sie Fragen wie:

Welche Fitnessstudios gibt es in München?
Was ist der Unterschied zwischen Studio X und Y?
Welche Art von Studio ist am besten für mich?

In dieser Phase hat das Studio 24/7Gym die Möglichkeit, die eigenen Leistungen vorzustellen. Trotzdem ist es wichtig, sich von Wettbewerbern abzuheben, denn Hanna hat noch keine Entscheidung getroffen. Hier muss 24/7Gym herausstellen, dass das Studio perfekt zur Gewichtsreduktion geeignet ist und Hanna dort sicher erfolgreich abnehmen wird.

Seiten, die mit Hilfe von Suchmaschinenoptimierung (SEO) auf Keywords wie “Fitnessstudio abnehmen” oder Fitnessstudio München” optimiert werden, sind in der WARM-Phase sinnvoll.

Es kann beispielsweise ein umfassender Vergleich von Fitnessstudios in München durchgeführt werden. Hier wird darauf eingegangen, für welche Zielgruppe die Studios am besten geeignet sind. Das Alleinstellungsmerkmal von 24/7Gym kommt hier gut zur Geltung. Denn nur wenige Studios sind auf Gewichtsreduktion spezialisiert. 

Neben allgemeinen Informationen kann 24/7Gym hier auch die eigene Leistung bewerben und auf sich als Lösung von Hannas Problem aufmerksam machen.

3. HOT

Hanna ist auf das Angebot von 24/7Gym aufmerksam geworden und hat sich die Website des Unternehmens genauer angesehen. Ihr gefällt das Konzept des Studios und sie möchte jetzt noch mehr darüber erfahren. Ihre Fragen sind in dieser Customer Journey Phase beispielsweise:

Hat jemand Erfahrung mit 24/7Gym?
Wie viel kostet eine Mitgliedschaft bei 24/7Gym?
Wie kann ich mich bei 24/7Gym anmelden?

An dieser Stelle muss 24/7Gym von sich überzeugen. Kundenbewertungen auf der eigenen Website und genaue Informationen zum Fitnessstudio sind wichtiger Teil der Content Marketing Strategie. Auch die Anmeldung sollte so einfach wie möglich gestaltet sein. Direkte Kommunikation im Fall von spezifischen Fragen ist eine gute Möglichkeit, Hanna zu überzeugen.

Zusammenfassung der Ergebnisse

Die oben beschriebenen Customer Journey Phasen zeigen, wie wichtig es ist, mit der Content Marketing Strategie auf spezifische Kundenwünsche einzugehen. 24/7Gym muss es schaffen, die Kundin bereits in der COLD-Phase bei ihrer Entscheidung zu unterstützen. Dann stehen die Chancen gut, dass sie auf das Unternehmen zurückkommt.

Sie möchten die COCO Customer Journey Phasen anwenden?

Wir als Content Marketing Strategie Agentur in München sind auf das Anwenden der Customer Journey Phasen spezialisiert. Gerne begleiten wir Sie bei der Identifikation der drei Phasen sowie bei der Strategieplanung und der Umsetzung. Denn zu einer Content Marketing Strategie gehören die Customer Journey Phasen verpflichtend dazu.

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Wie arbeitet eine Influencer Marketing Agentur? https://www.coco-content-marketing.de/wie-arbeitet-eine-influencer-marketing-agentur/ Mon, 02 May 2022 12:11:41 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=12145 Das Influencer Marketing hat die Social Media Welt in den letzten Jahren im Sturm erobert. Mittlerweile bereits eine 2 Milliarden Dollar Industrie! Unzählige Social Media Nutzer auf der ganzen Welt leben von bezahlten Posts und kollaborativen Marketingkampagnen. Dazu bedarf es einer einflussreichen Marketingagentur. Diese kann die Unternehmen bei der strategischen Planung und Umsetzung beraten. Als […]

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Das Influencer Marketing hat die Social Media Welt in den letzten Jahren im Sturm erobert. Mittlerweile bereits eine 2 Milliarden Dollar Industrie! Unzählige Social Media Nutzer auf der ganzen Welt leben von bezahlten Posts und kollaborativen Marketingkampagnen. Dazu bedarf es einer einflussreichen Marketingagentur. Diese kann die Unternehmen bei der strategischen Planung und Umsetzung beraten. Als Content Marketing Agentur haben wir im Folgenden alles Wissenswerte zum Thema Influencer Marketing zusammengefasst.

Warum Influencer Marketing? 

Diejenigen, die auf sozialen Plattformen wie Instagram oder TikTok  eine große und engagierte Community aufgebaut haben, werden als „Influencer“ bezeichnet. Aufgrund ihres Lebensstils, ihrer Hobbys oder ihrer Kleidung haben sie unter ihren Followern viele treue Anhänger. Sie werden unterstützt und ihrer Meinung wird großer Wert beigemessen. Somit ist es den Influencern unter anderem möglich, die Kaufentscheidungen ihrer Follower zu beeinflussen. In ihren Fotos, Videos oder Storys erzählen sie von Erfahrungen und Erlebnissen.

Die Vielfalt der Social Media Communitys und Influencer ist grenzenlos. So bietet sich für jedes Unternehmen die Möglichkeit, Influencer Marketing zu nutzen. Die Präsenz von Influencern gibt Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte an ihre Zielgruppe zu vermarkten. Selbst ein kurzer Videobeitrag in der Story eines großen Influencers kann schon für viele neue Follower. Für viele Neukunden ganz zu geschweigen. Dies eröffnet enorme Möglichkeiten für eine gezielte Zielgruppenansprache. COCO als Influencer Marketing Agentur, unterstützt dein Unternehmen bei der Planung und Durchführung bedarfsgerechter Influencer Marketing Kampagnen.

Wie wählen wir den passenden Influencer als Influencer Marketing Agentur? 

Eine Influencer Marketing Agentur hilft Ihnen bei der Auswahl der besten Influencer für Ihre Marke. Jeder Nutzer, der eine erhebliche Reichweite in einem oder mehreren sozialen Netzwerken aufgebaut hat, kann einen großen Einfluss auf sein Publikum haben. Das führt zu einem guten Produkt- und Marken Marketing führt. Es gibt keine strengen Kriterien, um einen Influencer zu definieren – Häufig fragen Unternehmen Influencer an, nur weil sie eine Reichweite von mehreren Tausend Followern haben. Influencer Marketing Agenturen können bei der Auswahl der richtigen Influencer helfen. Dabei stellen wir uns folgende Fragen, um sicherzustellen, dass die richtigen Influencer zur Kooperation angefragt werden.

  • Ist die Community des Influencers mit der Zielgruppe kompatibel?
  • Handelt es sich bei den Followern um echte Anhänger oder gekauften Bots?
  • Bieten die Follower der Influencer genügend Potential, um den Umsatz des Unternehmens zu steigern?
  • Wie bekannt ist der Influencer bereits und mit welchen Kosten muss man rechnen?

Unsere 5 Schritte als Influencer Marketing Agentur 

Schritt 1:

Für eine erfolgreiche Influencer Kampagne bedarf es umfassender Vorbereitung: Zuerst definieren wir gemeinsam dein Kampagnenziel. Dieses wird auf Ihre Wünsche zugeschnitten. Hierbei beachten wir die ideale Umsetzung für Ihr Unternehmen und was Ihre Marke ausmacht. Uns als Instagram Marketing Agentur, ist es wichtig Ihrer Firmenphilosophie treu zu bleiben. Somit kann auch die Zielgruppe genau definiert werden.

Schritt 2:

Im Anschluss entwickeln wir basierend darauf die optimale Strategie, um Ihre Ziele praktisch zu erreichen. Welche Plattform bietet sich als die passendste? Können wir unsere Zielgruppe erweitern? Nicht nur auf Instagram sind wir mit Influencern im Kontakt. Auch als TikTok Marketing Agentur konnten wir uns bereits erfolgreich unter Beweis stellen.

Schritt 3:

Anschließend erhalten Sie von uns eine Liste mit passenden Influencern. Ihre Favoriten kontaktieren wir daraufhin. So können wir schnellstens mit einer Zusammenarbeit beginnen. 

Schritt 4:

Sobald wir die ersten Zusagen erhalten, machen wir uns direkt an die Arbeit. Damit die Influencer Ihre Ziele bestens vertreten können, erstellen wir Ihnen ein Briefing inklusive Anweisungen, Do’s und Dont’s. Wenn die Influencer mit den Arbeitsschritten einverstanden sind, können wir den sogenannten Influencer Vertrag unterschreiben lassen.

Schritt 5:

Gegen Ende der Kampagne erhalten Sie ein ausführliches Reporting und wir erarbeiten gemeinsam die nächsten Schritte. Wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess des Influencer Marketing.

Kooperationsformen im Influencer Marketing

Im Influencer Marketing gibt es unterschiedlichste Formate und Kooperationsformen. Die folgenden Beispiele sollen einen Einblick in diese Vielfalt geben. Grundsätzlich ist im Influencer Marketing der Kreativität an Kombinationen und weiteren Formen keine Grenze gesetzt. Hier ein paar gängige Kooperationsformen:

Bildbeitrag und Video

Inhalte werden rund um das Produkt mit vordefinierten Hashtags, Erwähnungen und einem Link zum Produkt erstellt. Das Bild oder Video kann abgesehen von den Anweisungen des Unternehmens so gestaltet werden, wie es zum entsprechenden Content des Influencers passt. Wichtig ist, dass der Influencer seinem Content und Stil treu bleibt und das Produkt authentisch vermarktet.

Storys

Der Inhalt wird über kurze Videoclips mit der Community geteilt. In Storys können Sticker zum Anklicken oder Verlinken eingefügt werden, um auf andere Profile oder Webseiten zu verweisen. Diese sind zwar nur für 24 Stunden verfügbar, jedoch auch sehr wirksam und deutlich kostengünstiger als ein Bildbeitrag. 

Unboxing

Produkte werden vor laufender Kamera ausgepackt und bewertet. Hierbei wird dem Influencer ein Paket Ihres Produktes zugeschickt welches er positiv an seine Follower übermitteln soll. Diese sogenannten “Unboxings” werden über Storys oder als längeres Video über die Reel Funktion von Instagram hochgeladen.

Gewinnspiel

Bei jeder Form von Veröffentlichung kann zudem ein Gewinnspiel integriert werden. Hierbei stellt der Influencer das Produkt als Verlosung und Gewinnspiel zur Verfügung.

Rabattcodes

Hierbei werden Rabattcodes von Influencern auf ihren Kanälen platziert. Dies optimiert den Umsatz für jeden Influencer und sorgt parallel für zusätzliche Neukunden für Ihr Unternehmen.

Wir halten fest: Letztlich zeigt sich, dass die passende Strategie der Grundpfeiler einer funktionierenden Influencer Marketing Kampagne ist. Die Wahl der richtigen Influencer ist entscheidend. Denn diese sind für ihre Communitys mehr als nur eine Medienmarke. Influencer sind Idole, Vorbilder und Meinungsmacher. Sie interagieren mit ihren Followern über Kommentare oder Likes. 

Influencer Marketing kann kurzfristig sehr effektiv für die Marke und das Image eines Unternehmens sein. Produktverkäufe und Social Media Follower sind die häufigsten Ziele im Influencer Marketing.

Sie möchten auch vom Trend des Influencer Marketing profitieren, wissen aber nicht wie? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

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3 Gründe, warum eine Google Kampagne ohne SEO verboten gehört https://www.coco-content-marketing.de/3-gruende-warum-eine-google-kampagne-ohne-seo-verboten-gehoert/ Wed, 20 Apr 2022 08:11:55 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=12108 Sie möchten gesehen werden? Sie möchten mehr Klicks, mehr Leads, mehr Follower? Dann ist es ein naheliegendes Ziel, diese KPIs mit einer durchdachten Google Kampagne zu erreichen. Denn etwa 90% aller Nutzer klicken auf eines der Ergebnisse auf der ersten Seite bei Google. Hierbei verteilen sich über 55% der Klicks auf die ersten drei Suchergebnisse. […]

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Sie möchten gesehen werden? Sie möchten mehr Klicks, mehr Leads, mehr Follower? Dann ist es ein naheliegendes Ziel, diese KPIs mit einer durchdachten Google Kampagne zu erreichen. Denn etwa 90% aller Nutzer klicken auf eines der Ergebnisse auf der ersten Seite bei Google. Hierbei verteilen sich über 55% der Klicks auf die ersten drei Suchergebnisse.

Welche Möglichkeiten gibt es also, bei Google ein gutes Ranking zu erzielen und möglicherweise sogar unter den Top 3 angezeigt zu werden?

  1. Sie geben Google Geld, damit die Nutzer für einige Wochen vermehrt auf Ihre Anzeigen klicken
  2. Sie krempeln die Ärmel hoch und überlegen sich eine langfristig ausgerichtete Strategie für dauerhaften Erfolg. Kurz: SEO (Selbstverständlich können Sie auch diese Leistung outsourcen, aber nicht an Google sondern an eine professionelle SEO Beratung).

Im Folgenden möchten wir Ihnen zeigen, warum die erste Variante nicht funktionieren wird. Es gibt drei zentrale Gründe, warum eine Google Kampagne, die nur auf bezahlten Ads basiert, zum Scheitern verurteilt ist.

1. Dauerlauf schlägt Sprint bei Google Kampagnen

Wenn Sie gerne schnell rennen, sind Sie den anderen vermutlich eine Zeit lang voraus. Aber was passiert dann? Sie werden müde, verlieren die Puste. Übersetzt bedeutet das: Das Budget ist aufgebraucht. Und sobald das passiert, brechen alle erzielten Ergebnisse schnell wieder ein. Der Traffic sinkt wieder und Ihre Website verschwindet von Seite 1 bei Google.

Google platziert Ihre Website für Geld ganz oben in den Suchergebnissen. So werden Sie gesehen, auch wenn die Seite nicht SEO-optimiert ist. Das ist eine schnelle und kurzfristig auch billige Lösung. Sie benötigen keine SEO Beratung und können die Ergebnisse direkt tracken. Doch was passiert, wenn Sie die Kampagne beenden? Die Antwort ist einfach. Sie rutschen in den Suchergebnissen da hin, wo Sie vorher waren. Mit einer mittelmäßigen Website verschwinden Sie in der Versenkung der hinteren Seiten bei Google.

Sie sehen also: Google Ads sind keine langfristige Lösung. Sie können höchstens als Übergang genutzt werden. Sollten Sie sich entscheiden, Ihre Website für SEO zu optimieren, kann es einige Wochen oder Monate dauern, bis Sie Ergebnisse sehen. Wenn also schnelle Resultate nötig sind, können Google Ads eine gute Übergangslösung sein. Das kann beispielsweise zutreffen, wenn Sie ein neues Produkt launchen. Sie möchten nicht warten, bis die SEO Beratung Wirkung zeigt. Oder Sie planen ein Event und wollen sofort wirkungsvolle Werbung dafür schalten. In diesen Fällen sind Google Ads akzeptabel und manchmal sogar ratsam. Doch am Ende werden Sie mit einer Google Kampagne ohne SEO Beratung keine dauerhaften Erfolge erzielen.

2. Hohe Absprungraten durch Google Ads Kampagne

Aus langjähriger Erfahrung können wir sagen: Platz 1 bringt Ihnen nichts, wenn die Nutzer nicht auf Ihrer Seite bleiben möchten. Sie müssen neben ansprechendem Design auch Mehrwert bieten. Es hat sich gezeigt, dass SEO-optimierte Websites nicht nur gut ranken. Sie erhöhen auch die Verweildauer. Denn das zentrale Ziel von SEO ist es, dem Suchenden eine Antwort auf seine Frage zu liefern.

Bei einer SEO Beratung analysieren wir die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe. Auf dieser Basis können Seiten aufgebaut oder optimiert werden. So findet der Nutzer bei Ihnen immer das, was er gerade sucht.

Wie gehen Sie optimal auf Ihre Zielgruppe ein? Fragen Sie sich: Was will der Nutzer von mir? Wie kann ich es ihm möglichst schnell und einfach geben? Hier kommt die Customer Journey ins Spiel. Denn je nachdem, in welcher Phase der Suche sich Ihre Zielgruppe befindet, müssen Sie andere Fragen beantworten. Auch das Konzept der Vertrauensbausteine ist eine wichtige Basis für den Erfolg mit SEO. Denn ohne Vertrauen werden User nicht zu Kunden.

Bei Google Ads Kampagnen ohne eine entsprechende SEO Optimierung ist die Absprungrate oft sehr hoch. Die meisten Nutzer klicken auf das Suchergebnis, finden jedoch nicht, wonach sie suchen. Aus diesem Grund muss SEO immer die Basis für Suchmaschinenoptimierung oder -marketing sein. Wie oben bereits beschrieben, ist mit einer SEO Beratung als Basis, auch Google Ads eine Möglichkeit. Zuvor müssen die entsprechenden Seiten jedoch für die Zielgruppe optimiert werden.

Es zeigt sich eindeutig, dass Content ohne genaue Analyse der Zielgruppe nur ins Leere führen kann. Wir als SEO Beratung unterstützen Sie dabei, die Wünsche Ihrer User besser zu verstehen. Wir zeigen Ihnen, wie sie auf Ihre Zielgruppe eingehen, um Ihre Absprungrate langfristig zu senken.

3. Nur 6,8% aller Klicks gehen auf Google Ads Anzeigen

Eine Untersuchung von Sistrix aus dem Jahr 2017 zeigt erstaunliche Ergebnisse. Nur ein geringer Bruchteil der Klicks bei Google geht auf bezahlte Anzeigen. Und das, obwohl bei Google pro Suche bis zu vier Ads erscheinen. Diese unterscheiden sich kaum noch von organischen Suchergebnissen. Bei der Untersuchung wurden über den Zeitraum eines Jahres über eine Milliarde Klicks ausgewertet.

Insgesamt klicken über 93% der Nutzer auf organische Suchergebnisse. Es werden jedoch nicht bei allen Keywords überhaupt Anzeigen generiert. Häufig erscheinen also nur organische Ergebnisse. Dieser Umstand verändert jedoch kaum etwas am Ergebnis. Bei Keywords mit mindestens einer bezahlten Anzeige klickten nur 13,6% der Nutzer auf ein Google Ad. Es zeigt sich also eindeutig: Eine wirksame Google Kampagne kommt nicht ohne SEO aus. Es lässt sich an dieser Stelle klar sagen, dass Google Ads häufig bloß verbranntes Geld ist. Die Untersuchung von Sistrix zeigt das eindeutig. Es führt zu nachhaltigeren Erfolgen, wenn Sie die organische Suche nutzen. 

Warum brauchen wir SEO für eine gute Google Kampagne?

Bei einigen Kriterien sind die Vorteile der Suchmaschinenoptimierung im Vergleich zur Ads Kampagne besonders klar.

  1. Langfristiger Erfolg: Google Ads wirkt nur so lange, wie Sie Geld hineinpumpen. SEO hingegen wirkt langfristig.
  2. Verweildauer und Absprungrate der Nutzer: Mit SEO verbessern Sie die Qualität Ihrer Inhalte. Und das führt zu längerer Verweildauer und geringerer Absprungrate. Sie gehen direkt auf die Wünsche Ihrer Zielgruppe ein und verwandeln Klicks in Leads.

KriteriumGoogle AdsSEO Kampagne
Langfristiger Erfolg😖😍
Schneller Erfolg😍😐
KostenDauerhafte Kosten pro Klick (unterschiedlich je nach Keyword und Dauer der Kampagne)Einmalige Investition und regelmäßige Pflege
Kosten-Nutzen-Relation😖😍
AufwandKleinGroß
Klicks😐😍
Verweildauer der Nutzer😐😍
Absprungrate😖😍
Wiederkehrende Nutzer😖😍
Optimierte Website😖😍

Es zeigt sich also, um SEO kommt keiner herum. Wer Erfolg mit seiner Website haben möchte, kann sich nicht mit bloßen Google Ads begnügen. Langfristiger Erfolg ist nur mit Suchmaschinenoptimierung erzielbar. SEO führt zu mehr Klicks, längerer Verweildauer und zufriedenen Usern.

Selbstverständlich ist SEO die aufwändigere Methode. Doch dieser Aufwand lohnt sich. Er macht sich dauerhaft und nachhaltig durch mehr Klicks, geringere Absprungraten und mehr Leads bezahlt.

Also: Werfen Sie nicht Ihr Geld zum Fenster hinaus. Investieren Sie es lieber sinnvoll in eine umfassende SEO Strategie. Damit sind nicht nur Sie dauerhaft glücklich. Auch Ihre Zielgruppe profitiert davon. Denn Ihre User finden in Zukunft bei Ihnen genau das, was sie suchen.

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Die 7 wichtigsten Tipps für erfolgreiches TikTok Marketing https://www.coco-content-marketing.de/die-7-wichtigsten-tipps-fuer-ein-erfolgreiches-tiktok-marketing/ Wed, 06 Apr 2022 14:25:58 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=11964 Die Social Media Plattform TikTok sorgte in kürzester Zeit für großes Aufsehen. Mit einem sehr einfachen Konzept hat die App Millionen von Menschen auf der ganzen Welt erreicht und bietet auch für Unternehmen eine spannende Möglichkeit, die Marketing Strategie zu erweitern. Wir als TikTok Marketing Agentur, zeigen Ihnen wie sie sich mit der richtigen TikTok Marketing […]

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Die Social Media Plattform TikTok sorgte in kürzester Zeit für großes Aufsehen. Mit einem sehr einfachen Konzept hat die App Millionen von Menschen auf der ganzen Welt erreicht und bietet auch für Unternehmen eine spannende Möglichkeit, die Marketing Strategie zu erweitern. Wir als TikTok Marketing Agentur, zeigen Ihnen wie sie sich mit der richtigen TikTok Marketing Strategie perfekt positionieren können. Diese sieben Tipps helfen Ihnen dabei, das Beste aus der Plattform herauszuholen.

1. Das perfekte Timing 

Timing ist nicht nur in der klassischen Kommunikation das A und O. Auf Social Media kann es darüber entscheiden, ob ein Video viral geht.  Daher sollten Content-Ersteller im Voraus wissen, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten ihre Follower auf TikTok am aktivsten sind. Um herauszufinden, wann die eigene Zielgruppe besonders aktiv ist, muss auf einen Pro-Account gewechselt werden, der über diverse Analytics-Features verfügt. Wenn Sie neu bei TikTok sind, gilt weiterhin: ausprobieren, bewerten, lernen und anpassen. Seien Sie einfach geduldig: Denn manchmal wird der TikTok-Algorithmus erst nach einigen Tagen so richtig aktiv. 

2. Der richtige TikTok Video Content 

Bleiben Sie Ihrem Website Content treu. TikTok bevorzugt es, ihren Account in eine Kategorie einstufen zu können. So können Ihre Videos auch genau der richtigen Zielgruppe angezeigt werden. Es ist zwar von Vorteil, einen guten Mix aus informativen und unterhaltsamen Content Videos zu präsentieren. Trotzdem sollte Ihr Account mit genau einer Branche identifiziert werden können. Der TikTok Algorithmus sorgt dann dafür, dass Sie genau in die Kategorie von Suchvorschlägen eingeordnet werden, in der Sie auch gefunden werden wollen. Hier ein kleines Beispiel: Sie betreiben ein Fitnessstudio und möchten auf TikTok Reichweite generieren. Mit dem regelmäßigen Posting von Sportübungen und Fitnessvideos erkennt TikTok, dass Sie für sportbegeisterte User interessant sind. Somit gelangen Ihre Videos auf die berüchtigte ForYou-Page genau der User, die für Sie potenzielle Kunden darstellen. 

3. TikTok Hashtags

Auch Hashtags helfen, entdeckt und richtig eingestuft zu werden. Man sollte hier aber nicht einfach wild drauf los markieren. Stattdessen ist es ratsam, nur Hashtags auszuwählen, die wirklich relevant sind. Also nur Hashtags, die möglichst genau zum entsprechenden Video bzw. Kanal und der Zielgruppe passen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer Ihre Inhalte sehen, die sie sich für diese Hashtags interessieren. Empfehlenswert ist außerdem die Nutzung von aktuellen Hashtags, die sich immer wieder mal in die Hashtag Trends durchsetzen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit für einen viralen Durchbruch Ihres Videos, was bei TikTok nicht ganz unwahrscheinlich ist.

4. TikTok Trends und Challenges 

Nutzen Sie die Möglichkeit, auf den Zug der sich stetig ändernden TikTok-Trends aufzuspringen. Wöchentlich erscheinen auf der Plattform neue Challenges oder Sound-Trends, zu denen in nur kürzester Zeit hunderttausende neue Videos veröffentlicht werden. Hier mitzumachen steigert Ihre Chancen auf ein virales Video enorm. Wichtig ist es nur, die passenden Hashtags zu verwenden, die zu der Challenge oder dem Sound gehören. So steigt die Wahrscheinlichkeit auf die ForYou Page zu gelangen. Wenn Sie und Ihr Unternehmen jedoch nur in Deutschland tätig sind, sollten Sie sich auf deutsche Trends und Challenges fokussieren. So definieren Sie Ihre Zielgruppe noch einmal genauer und die Chance viral zu gehen, steigt.

5. TikTok Sounds und Effekte

Wie bereits erwähnt, sollten auch Sounds ein wichtiger Bestandteil Ihres TikTok Marketing Contents sein. Mit der Nutzung von Sound und Effekt erregen Sie viel mehr Aufmerksamkeit. Somit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass der User das entsprechende Video durchschaut. Das zu Ende schauen von Videos sorgt für mehr Reichweite, da der TikTok Algorithmus das Video automatisch mehr Usern anzeigt.

6. Interagieren

Wie bei allen anderen sozialen Netzwerken gilt auch bei TikTok: Interagieren. Konkret bedeutet das: Anderen Accounts folgen und Inhalte liken, teilen und kommentieren. So machen Sie sich auf der Plattform sichtbar und gewinnen viele neue User für sich. Besonders potenzielle Follower und Kunden können ein guter Anhaltspunkt für eine Interaktion sein. Wichtig ist jedoch: nicht zu viel spamen und folgen. Das kann schnell unseriös wirken und Sie werden nicht mehr ernst genommen. Sie wollen dem User das Gefühl vermitteln, dass er bestens zu Ihnen passt und Sie deshalb den direkten Kontakt zu ihm suchen. 

7. TikTok Influencer Marketing 

Besonders auf TikTok kann Influencer Marketing eine großartige Chance für viele Fans und neue Follower sein. Auf der Plattform finden Sie die verschiedensten Typen von Influencern mit viel Reichweite. Von jungen, “normalen” Menschen, die ihren Alltag filmen, bis hin zu kreativen Personen, die einem bestimmten Thema nachgehen. Auf TikTok finden Sie eine große Zahl einflussreicher und bekannter TikTok Influencer. Solch eine Person für Ihr Marketing zu engagieren, kann daher sehr nützlich sein. Wichtig ist jedoch, dass der Influencer zu Ihrem Unternehmen passt  und dessen Follower sich mit Ihrem Produkt bzw. Unternehmen identifizieren können. Hier wieder ein Beispiel: Als Fitnesskette würden Sie für Ihr Influencer Marketing einen Influencer engagieren, der Sport Content veröffentlicht und dessen Zuschauer sportbegeistert sind. All diese User können Sie so auch für sich gewinnen.

Fazit

Eines ist sicher: TikTok wird so schnell nicht mehr verschwinden. Zum jetzigen Zeitpunkt haben Unternehmen noch die Möglichkeit, schnell organische Reichweite aufzubauen. Dagegen ist es auf Instagram schwieriger geworden, ein breites Publikum zu erreichen. Eine Kombination aus trendigen Inhalten, eigener Kreativität, Authentizität und vor allem dem Spaß an TikTok hilft bei der Produktion von Inhalten. Deshalb ist es wichtig, genügend Zeit damit zu verbringen, beliebte Hashtags, Challenges und Trends zu recherchieren.

Ob TikTok für Ihr Unternehmen sinnvoll ist, kommt ganz auf die Zielgruppe an. Sprechen Sie unter anderem jedoch eine junge Zielgruppe an, ist TikTok regelrecht ein Muss für jede Social Media Marketing Strategie.

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Was ist Universal Search Optimierung https://www.coco-content-marketing.de/universal-search-optimierung/ Fri, 11 Mar 2022 10:55:02 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=11563 Unter Universal Search Optimierung, auch Blended Search genannt, versteht man in der Suchmaschinenoptimierung (SEO) die Einbindung von Medien wie Videos, Bildern oder Karten zusätzlich zu organischen Ergebnissen in Suchmaschinen wie Google oder Bing. Sie dient als wichtiger Bestandteil von SEO Content und muss mittlerweile bei jeder guten Content Marketing Strategie beachtet werden.   Wozu dient sie? […]

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Unter Universal Search Optimierung, auch Blended Search genannt, versteht man in der Suchmaschinenoptimierung (SEO) die Einbindung von Medien wie Videos, Bildern oder Karten zusätzlich zu organischen Ergebnissen in Suchmaschinen wie Google oder Bing. Sie dient als wichtiger Bestandteil von SEO Content und muss mittlerweile bei jeder guten Content Marketing Strategie beachtet werden.  

Wozu dient sie?

Bevor Google die universelle Suche einführte, gab es genau zwei Chancen,um die Google Suchergebnisse optimieren zu können. Sie verlassen sich entweder auf bezahlte Ad Words-Anzeigen oder versuchen, organische Links aufzubauen. Das ist klassisches SEO. Diese Programme haben sich mit der Einführung von Google Universal Search jedoch enorm verändert. Zum Beispiel ist es jetzt möglich, ein gutes Video ganz oben zu präsentieren oder ganz oben mit einem einfachen, aber gut formulierten Nachrichtentext Aufmerksamkeit zu erregen. 

Mit der Universal Search Optimierung hoffen Google und andere Suchmaschinen, Benutzern die umfassendsten Informationen bereitzustellen, die für ihre Suche relevant sind. Um dieses selbstgesteckte Ziel zu erreichen, sollten Sie unterschiedliche Dateitypen und Medien wie Videos oder HTML-Dokumente in Betracht ziehen.

 Universal Search wird regelmäßig erweitert, weiterentwickelt und um neue Datenquellen ergänzt. Besonders das kleine Icon des Videos macht sich schnell bemerkbar und erhöht die Click-Through-Rate enorm. Universal Search relativierte die Bedeutung von organischen Listings und löste absolute Veränderungen aus.

Welches Ziel hat die Universal Search Optimierung? 

Mit der Ausweitung der Suchergebnisse verfolgte Google ein einfaches Ziel: Es sollte den Nutzern der Suchmaschine bessere, relevantere Ergebnisse präsentieren, damit sie nicht erneut suchen und ihre Suchbegriffe ohne relevanten Inhalt ändern müssen. Daher ist es nicht erforderlich, Suchbegriffe neu anzugeben oder neu zu formulieren, um das zu bekommen, was Sie wollen.

Das Ergebnisspektrum wird mit generischen Suchelementen erweitert und verfeinert, um die Nutzererwartungen genauer zu treffen. Suchende können dann aus einer Vielzahl von Medien (aktuelle News oder Infovideos) zum Thema auswählen oder direkt auf persönliche Shopping-Angebote zugreifen.

Was enthält die Universal Search?

Bei einer generischen Suche werden die am besten geeigneten Ergebnisse aus verschiedenen Datenbankabfragen zusammengefasst. Bei Google sieht das so aus, dass Bilder oder Shopping-Ergebnisse zu Keywords auch über den textuellen Suchergebnissen angezeigt werden. Google umfasst den üblichen organischen Index, Google Shopping, Google Bilder, Google Video, Google Maps und Google News. Zusätzlich werden die Daten über den Knowledge Graph an Google ausgegeben: Die Faktenbox an der Seite zeigt bereits die wichtigsten Informationen zum gesuchten Keyword. Der Nutzer kann seine Abfrageergebnisse anhand seiner Nutzerdaten weiter personalisieren. Eine verwandte Funktion heißt Search Plus Your World. Es hängt von vielen Faktoren ab, welche Ergebnisse in der Universal Search Optimierung gesammelt werden. Wer über eine Abfrage, also eine transaktionale Suchanfrage, eine klare Kaufabsicht hat, sieht eher Shopping-Ergebnisse, während jemand, der nach aktuellen Ereignissen sucht, eher News-Suchergebnisse sieht.

Google möchte die Arten von Inhalten, die in generischen Suchergebnissen aufgeführt werden, nicht einschränken, sondern bemüht sich, Inhalte so generisch wie möglich zu gestalten. Updates erweitern die angezeigten Ergebnisse kontinuierlich um spezifische Ergebnisse für Apps, Wetterinformationen, lokale Filmvorführungen, Social-Media-Integrationen oder mobile Suchen.

Universal Search Optimierung

Einfluss auf die SEO 

Aufgrund neuer Elemente unter den SERPs, mussten die regulären Suchergebnisse seither darunter leiden. Dieses Problem besteht auch heute noch, da immer mehr Rich-Results in Suchmaschinen eingeführt werden. Daher sehen sich viele Menschen nach einer Suche Inhalte direkt von Suchmaschinen-Ergebnisseiten und nicht von verwandten Websites an. Indem OneBox-Ergebnisse darüber oder darunter angezeigt werden, verschieben diese neuen Ergebnisse bestimmte Suchbegriffe. Wenn man versucht für Begriffe mit einer großen Anzahl alternativer Suchergebnisse zu ranken, wird dies besonders problematisch. Dadurch bleibt deutlich weniger Platz für normale Suchergebnisse. 

Die Universal Search Optimierung bringt jedoch einige interessante neue Marketingoptionen, da Bilder, Videos und andere Arten von Inhalten jetzt in allgemeinen SERPs ranken können. Dies hat unter anderem dazu geführt, dass sich der Fokus auf Bilder- und Video-SEO verlagert hat. Da die Vielfalt der Suchintention der Benutzer und der Best-Match-Trends zunimmt, stellen Rich-Results wie Rich Snippets weiterhin Herausforderungen und Chancen für SEOs und Webmaster dar. Wichtig bleibt auch zu beachten, auf welchen Landingpages die Besucher landen, wenn sie über ein Snippet auf Ihre Website gelangen.

Wenn Sie sich eine passende Landingpage erstellen lassen möchten, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

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Webseite optimieren: Auf einen Blick verstehen, wofür das Unternehmen steht (Beispiele DAX 40 Unternehmen) https://www.coco-content-marketing.de/webseite-optimieren-klarheit/ Mon, 28 Feb 2022 16:40:25 +0000 https://www.coco-content-marketing.de/?p=11536 Kennen Sie das: Sie rufen eine Website auf und haben keine Ahnung, wofür das Unternehmen eigentlich steht? Klare Inhalte sind ein wesentlicher Baustein für erfolgreichen Website Content. Klarheit sorgt im Content Marketing nicht nur für eine bessere User Experience, sondern erhöht zudem auch die Vertrauenswürdigkeit des Unternehmens. Ziel: Klarheit Klarheit ist ein Vertrauensbaustein, der auf […]

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Kennen Sie das: Sie rufen eine Website auf und haben keine Ahnung, wofür das Unternehmen eigentlich steht? Klare Inhalte sind ein wesentlicher Baustein für erfolgreichen Website Content. Klarheit sorgt im Content Marketing nicht nur für eine bessere User Experience, sondern erhöht zudem auch die Vertrauenswürdigkeit des Unternehmens.

Ziel: Klarheit

Klarheit ist ein Vertrauensbaustein, der auf die Aura des Unternehmens einzahlt. Dies betrifft Unternehmen jeder Größenordnung. Es kann die Website des Arztes sein, bei der ich nicht sehen kann, ob der Arzt für meine Krankheit überhaupt das notwendige Fachwissen hat. Oder die Methoden einsetzt, auf die ich schwöre. Oder der DAX Konzern, dessen Aktien ich vielleicht kaufen möchte. Und was macht das Unternehmen doch gleich?

Klarheit ist eine unabdingbare Voraussetzung für Vertrauen in den Anbieter, zu dem ich noch keinen persönlichen Kontakt hatte. Ohne Klarheit in der Kommunikation funktioniert der Aufbau einer vertrauenswürdigen Verbindung nicht. Und ich bin ganz schnell wieder weg von der Website.

Es ist auch kein Wunder, dass die durchschnittliche Verweildauer auf Websites extrem kurz ist. Oft nur wenige Sekunden. Dies hat häufig nicht zur Ursache, dass der User erkennt, dass er beim falschen Unternehmen ist. Häufig erkennt er schlicht nicht, dass er beim richtigen ist. Die Kommunikation ist diffus. Der User ganz schnell wieder weg.

Ein wesentliches Ziel für den Website Content muss daher sein, sehr klar und schnell die wesentlichen Inhalte zu kommunizieren. Und was gibt es Wesentlicheres als die Frage, was das Unternehmen ausmacht, für welche Produkte und Dienstleistungen es steht und dazu vielleicht noch ein bis zwei weitere wichtige Positionierungspunkte?

Positive und negative Beispiele aus dem DAX 40

Bei kleinen und mittleren Unternehmen erlebe ich es immer wieder, dass die Inhalte nicht klar sind. Texte werden hier häufig nicht von Profis verfasst. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Optimierungspotenzial vorhanden ist.

Anders sollte es bei den wichtigsten deutschen Firmen sein, die im DAX40 zusammengefasst sind. Jedoch: Gerade große Unternehmen glauben gerne, dass sowieso jeder wüsste, wofür das Unternehmen steht. Doch dies ist eine grobe Fehleinschätzung. Nehmen wir das Beispiel mit dem potentiellen Aktionär. Eine wichtige Zielgruppe, die kein DAX-Unternehmen so einfach außen vor lassen möchte. Er hat aber zunächst keine Idee davon, wofür Symrise, Sartorius, Qiagen oder Vonovia eigentlich stehen (ja, die gehören zu den wichtigsten deutschen Unternehmen). Und selbst bei Siemens oder Mercedes-Benz ist es nicht so einfach aus dem Stehgreif zu sagen, welche Produkte und Services aktuell sind.

Die Mercedes-Benz Group macht es sehr gut. Die zwei prägnanten Sätze bringen es auf den Punkt. Ansonsten kein Schnick-Schnack. Alles weitere folgt auf den Unterseiten. So sieht Klarheit aus. Warum der Jahresbericht mit einer englischen Überschrift angeteast wird, bleibt allerdings offen.

Auch die Vonovia kommt schnell auf den Punkt.

Und ebenso gut ist der Einstieg bei Continental. Man sollte meinen, das müsste eigentlich immer so sein. Doch leider ist dies nicht so.

Bei Sartorius (ebenso bei Qiagen) scheitert es schon mal daran, dass die Funktionalität zur Umschaltung des Inhalts auf die deutsche Sprache nicht funktioniert. Für ein DAX 40 Unternehmen ist das schon peinlich.

Aber macht BASF wirklich nur noch Klimaschutz, Elektromobilität und Kreislaufwirtschaft? Etwas anderes ist auf der Homepage nicht zu finden.

Und wer es nach der Ansicht der Homepage von Symrise schafft, mir zu sagen, was das Unternehmen eigentlich macht, bekommt 100 Punkte.
„Unsere Unternehmensstrategie: Nachhaltiges Handeln entlang der gesamten Wertschöpfungskette“ – Aha.
„Wir übernehmen soziale Verantwortung, schaffen zukunftsweisende Technologien und setzen auf ressourcenschonende Prozesse“ – Jetzt klar geworden?
„Entdecken Sie auf unserem Blog spannende Geschichten aus der Welt von Duft, Geschmack, Pflege und Ernährung“ – immerhin. Da wird zumindest grob klar, in welchen Bereich das Unternehmen gehört. Aber wissen Sie jetzt, was es genau tut? Ich nicht.

Es fängt bei der Marke an

Eigentlich ist es ganz einfach. Die Marke sollte die Eigenschaften des Unternehmens abbilden. Und möglichst klar zeigen, wofür das Unternehmen steht. Die Umbenennung der Daimler AG in Mercedes-Benz Group ist nach der Abspaltung von Daimler Truck konsequent und vorbildlich.

Auch der Claim von BASF „We create chemistry“ lässt an Klarheit nichts zu wünschen übrig.

Ganz anders bei Henkel: „Das Leben neu gestalten & bereichern. Jeden Tag.“ Mit Klebstoff, Mundpflege und Reinigungsmitteln? Da braucht es schon viel Phantasie.

Hier hat jedes Unternehmen die Chance zu überprüfen, ob die eigenen Werte adäquat und zeitgemäß in der Marke abgebildet sind.

Das Corporate Design von Merck muss nicht jedem gefallen. Aber innovativ ist es alle mal und strahlt dies auch für das Unternehmern aus.

Fremdwörter und unternehmenseigenes Wording verwirren

Dass ich rein englische Websites für in Deutschland gelistete Börsenunternehmen nicht für angemessen halte, hatte ich schon erwähnt. Aber auch das Denglisch auf vielen Websites ist häufig nicht nur unnötig, schon gar nicht „cool“ und im Zweifel nicht jedem User klar verständlich.

Dies lässt sich auf alle Länder und Sprachen übertragen. Selbstverständlich kommen im B2B Business die allermeisten User mit Englisch gut klar. Wenn Ihnen ein Land aber wichtig ist, sorgt es im Zweifel für ein wesentliches Plus an Klarheit, wenn Sie Ihre Website auch in der Landessprache zur Verfügung stellen. Frankreich ist ein schönes Beispiel, wo man keineswegs damit rechnen kann, dass jeder Englisch spricht. Und in China schon dreimal nicht.

Die Verwendung von Fremdwörtern und unternehmenseigenen Sprachschöpfungen ist eine weitere Unsitte. Hierzu zählen auch Abkürzungen, die außerhalb des eigenen Unternehmens kaum jemand versteht. Die Marketing- und Internetbranche ist da natürlich ein Paradebeispiel. Aber auch wir bemühen uns um die deutsche Sprache. Dass das nicht immer hinhaut, sehen Sie an der Überschrift dieses Absatzes, die ich nun bewusst so stehen lasse ;-).

In Workshops erlebe ich es sehr häufig. Wir sammeln Keywords für die einzelnen Webseiten. Die Wörter, die ich hierbei zu hören bekomme, sind regelmäßig erst auf Nachfrage klar. Überprüfen Sie daher die Worte, die in Ihrem Unternehmen verwendet werden. Und im Zweifel kommunizieren Sie lieber einfacher .

Gut gemeintes Design als Falle

„Form follows funtion.“ – ein uralter Leitsatz für Design aller Art. Leider schon immer und nach wie vor häufig missachtet. Design ist nicht per se dafür da gut auszusehen. Es umkleidet Inhalte. Im Internet Texte, Bilder, Grafiken und Videos. In selbstverständlich einer möglichst schönen und für das Unternehmen passenden Art und Weise.

Auf Homepages waren lange große Bühnen mit einem Slider im sofort sichtbaren Bereich angesagt. Großer Nachteil: Niemand wartet, bis der Slider durchgelaufen ist. Das bedeutet, dass wichtige Inhalte, die extra ganz oben im Slider platziert wurden, dort nicht gesehen werden. Auch werden diese Slider häufig mit News oder aktuellen Promotions direkt am Anfang bestückt. Wenn Sie also einen solchen Slider haben, denken Sie daran, die wichtigsten Inhalte zum Unternehmen auch darunter als Textblock einzusetzen.

Warum Ihre Agentur für Suchmaschinenoptimierung / SEO nicht immer hilft

Wenn Sie Ihre Homepage suchmaschinenoptimiert anlegen möchten, wird Ihnen Ihre SEO Agentur sicher sagen, dass die wichtigsten Keywords zum Beispiel in der h1 Überschrift stehen müssen. Da hat sie recht.

Außerdem gibt es weitere Hinweise, gerade bei der Homepage. Diese hat am ehesten die Chance auch für mehrere gute Keywords hoch zu ranken. Daher bekommen Sie ein ganzes Sammelsurium an Wörtern und Wortkombinationen, die Sie in den Text einbauen sollen.

Wichtig ist es hier, an den User bzw. Leser zu denken. Denn nur für ihn machen Sie das alles. Wenn die Seite zwar alle Keywords enthält, die User aber alle wegen des daraus resultierenden sprachlichen Kauderwelsch gleich wieder weg sind, ist niemandem geholfen. Der Leser hat im Zweifel Priorität für der Suchmaschinenoptimierung.

6 Tipps für Klarheit im Website Content

  1. Stellen Sie die Tätigkeit des Unternehmens in maximal drei Sätzen im sofort sichtbaren Bereich der Homepage dar
  2. Vermeiden Sie Fremdwörter und unternehmenseigenes Wording
  3. Zeigen Sie mit Ihrem Unternehmensnamen, der Marke, dem Corporate Design und Ihrem Slogan die Kernwerte und Tätigkeiten des Unternehmens auf
  4. Setzen Sie im SEO Keywords nur so ein, dass die Klarheit für Ihre User nicht leidet
  5. Bieten Sie Ihre Inhalte in den wichtigsten Landessprachen für Ihre Zielregionen an
  6. Erstellen Sie zuerst das inhaltliche Konzept, und erst dann das Design

Website Check: Es muss nicht die Putzfrau sein – kann aber

Der hier beschriebene Test hieß früher „Putzfrauentest“. Hintergrund ist die Idee, jemand vollkommen Unvoreingenommenes ein Werbemittel oder eine Website checken zu lassen. Probieren Sie es doch einfach mal aus.

Überlegen Sie sich ein paar Fragen, die Ihre potentiellen Kunden haben könnten. Welche Produkte bieten Sie an? Wie lang sind die Lieferzeiten? Gibt es Ansprechpartner vor Ort? Oder was auch immer in Ihrer Branche relevant ist.

Und dann lassen Sie Menschen am PC oder auch am Handy mit diesen Fragen auf Ihre Website schauen. Es kann ruhig die Reinigungskraft im Büro sein. Oder der Nachbar zuhause. Sie werden überrascht sein, auf welche Hürden diese Versuchspersonen alles kommen.

Fazit

Klarheit ist enorm wichtig, um das Vertrauen von Neukunden zu erhalten. Es lohnt sich darüber nachzudenken, wie Sie Ihren Website Content so einfach wie möglich aufbauen.

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